Not suck at traveling

Diese Welt ist so wunderschön und voller faszinierender Eindrücke und ich kann aus tiefstem Herzen verstehen, wenn man so viel von ihr sehen möchte, wie möglich. Allerdings kann man auf Reisen auch so einiges falsch machen … oder besser: auch so einiges richtig machen, wenn man darauf achtet und sich Mühe gibt.

Dieser Post zeigt Dir nicht, wie Du am besten Geld sparst, wann es die günstigsten Flüge gibt oder wo gerade Nebensaison ist. Er ist auch keine Packliste für den Strandurlaub oder eine Reise ins schöne Unbekannte. Dieser Post soll Dir eine kleine Prise Intercultural Competence verleihen und Dir den Tellerrand aufzeigen, damit Du ihn regelmäßig eigenständig erweitern kannst und ein Gefühl dafür entwickelst. Allerdings hat dieser Post auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Perfektion und ich freue mich über jeden eurer Kommentare und Verbesserungsvorschläge.

Zu diesem Beitrag inspirierte mich meine Lieblingsvorlesung im Studium: „Intercultural Competence“. Ich sitze also Montagmorgen vor meinem Bildschirm (denn ganz Corona-like habe ich in meinem letzten Semester ausschließlich Online-Vorlesungen und keine in der Präsenz) und vor mir liegt ein etwa zehn-Stunden-Tag Vorlesung. „Na das kann ja was werden.“, denke ich. (Nicht, weil ich nicht gerne lerne oder in die Uni gehe, sondern weil Online-Vorlesungen unfassbar anstrengend sind, wie sicherlich einige von euch bestätigen können. Aber das ist ein anderes Thema.) Kurzfassung (Spätestens hier hast Du sicherlich schon gemerkt, dass ich gerne mal ausschweife.): Bis zu diesem Zeitpunkt war ich der Ansicht, dass ich einen sehr ausgedehnten Tellerrand habe. Aber wie sich herausstellte, reichte dieser bisher nur bis zum Schattigen Land (kleine König-der-Löwen-Referenz für alle Disney-Liebhaber) und nicht über diese Grenze hinaus. Meine Synapsen sprühen Funken … Kurze Zeit später erreicht mich die Nachricht eines Kommilitonen:“Wäre das nicht ein cooles Thema für Deinen Blog?“ Spätestens jetzt steht für mich fest, dass ich wirklich darüber schreiben will und sollte.

Doch ich bin der Meinung, dass nicht nur Unternehmen, die vorhaben global zu expandieren oder Manager, die Herausforderungen auf einem neuen Markt suchen, in Intercultural Competence unterrichtet werden sollten, sondern auch jeder einzelne Mensch, der zum Reisenden wird.

Durch vermeintlich Unwichtiges oder noch so irrelevant Erscheinendes, können in anderen Ländern und Kulturen die größten Missverständnisse entstehen, die prinzipiell einfach zu vermeiden sind. Beispielsweise bedeutet der Daumen, den wir in Deutschland am Straßenrand zeigen, in der Hoffnung, wir finden eine kostenfreie Fahrgemeinschaft, in Israel so viel wie ein Mittelfinger bei uns. Tramper, die sich vorher also nicht informiert haben, beleidigen unwissentlich jeden Vorbeifahrenden und ärgern sich im Nachhinein darüber, dass die Israelis ein so unhöfliches Volk sind, die keine Tramper mitnehmen. Diese Botschaft verbreitet sich dann im schlimmsten Fall in der ganzen Welt. Und dies ist nur ein Beispiel von vielen.

In eine kunterbunte Familie hineingeboren zu werden, die auf der ganzen Welt verstreut ist, hat mir von Geburt an beigebracht, mit offenen Augen und offenem Herzen durch die Welt zu wandern. Es hat mich gelehrt, Menschen und deren Andersartigkeit nicht zu verurteilen, sondern die Einheit in Vielfalt zu zelebrieren und wertzuschätzen. Mir war allerdings bis zu dieser besagten Vorlesung nicht so sehr bewusst, wie viele Charakterzüge, Wesensmerkmale und Handlungsweisen nicht individuell, sondern kulturell bedingt sind. Naja … beschäftigt man sich dann wiederum mit den einzelnen Kultur- oder Weltanschauungsebenen, erhält der Begriff „Individuum“ eine ganz neue Bedeutung. Aber auch das ist ein anderes Thema.

Ich habe mir also überlegt, was jeder einzelne von uns vor, während und auch nach einer Reise tun kann, um … naja … how to not suck at traveling. Die Tipps und Gedanken hierzu versuche ich so neutral – und damit global – wie möglich zu halten, damit sie auf jede Reise und für jedes Land anwendbar sind.

1. Informieren! Informieren! Informieren!

Um diesen Tipp kommst Du nicht herum. Aber wenn Du schon bis hier her gelesen hast, hast Du offensichtlich auch Lust, Dich zu informieren. Informiere Dich über Gos und No-Gos des Landes, über kulturelle Besonderheiten, Handbewegungen, Kleidungsvorschriften, Religionen, Gepflogenheiten, geschichtliche Vergangenheit, setz Dich mit der anderen Kultur auseinander, lies einen Roman, der mit dem Land zu tun hat … keine Kultur oder Gesellschaft erwartet von Dir, dass Du alles weißt und perfekt bist, aber so wie Du Dich vor dem ersten Besuch bei den neuen Schwiegereltern informierst, um möglichst niemandem auf die Füße zu treten, so solltest Du Dich auch über ein neues Land informieren. Vergiss nicht: Du bist dort zu Gast. Du bist freiwillig dort und hast es Dir ausgesucht. Zeige Respekt für Dein Umfeld.

2. Lerne einfache Worte.

Bitte, danke, hallo – das reicht oft schon aus, um Deinem neuen Gegenüber ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und das erste Eis zu brechen. Schneller als Du es Dir vorstellen kannst, wird sich daraufhin Dein Wortschatz erweitern, denn jeder wird direkt Lust bekommen, Dir noch mehr Worte beizubringen. Die ersten Lacher sind vorprogrammiert und was verbindet schon mehr als gemeinsames Lachen?!

3. Verlasse kein Land, ohne nicht mindestens einmal mit Einheimischen gespeist zu haben.

Eine Sache, die Menschen eventuell noch schneller verbindet als gemeinsam zu lachen, ist: Essen. Setz Dich irgendwo dazu, nein sagen wird kaum jemand. Lass Dir Speisen und Getränke empfehlen, versuche die Namen auszusprechen (Hier kommen dann die nächsten Lacher.) und genieß das Essen. Die sich daraus entwickelnde Dynamik wird Dich verzaubern! Vielleicht gehst Du auch noch einen Schritt weiter und zahlst das Essen für alle. Nicht in allen Regionen dieser Welt wird das gerne gesehen oder aber erst nach kulturell bedingtem Diskutieren geduldet – hier kommt dann wieder #1 ins Spiel.

4. Gib Dein Geld bei Einheimischen aus…

… und lass Dir die Geschichte hinter den Souvenirs erzählen. Wirklich niemand braucht ein zwanzigstes, seelenloses Hard-Rock-Café-Shirt oder die nächste Deko, die auf dem Regal einstaubt. Greif doch lieber mal zum handgepressten Olivenöl, einer liebevoll getöpferten Schüssel oder dem mühevoll geschnitzten Holzelefanten. Frag nach, woher das Kunststück kommt oder wie Olivenöl überhaupt hergestellt wird. Mit Freuden wird man Dir jedes einzelne Detail erzählen und erklären und jedes Mal wirst Du Dich beim Kochen über Giovannis Olivenöl freuen, mit dem Du das Essen zubereitest, das danach in Rosis getöpferter Schüssel drapiert wird. Auch Deine Freunde und Familie stellen sich lieber den kleinen Holzelefanten ins Regal, der dafür sorgt, dass Menschen in Namibia Handwerkskunst erlernen und ihren Kindern so die Schulbildung ermöglichen.

5. Vergiss westliche Standards.

Denn diese sind, was sie sind: westliche Standards, nicht globale. Wenn Du panische Angst vor Käfern hast, dann buche Dich lieber in eine große Hotelkette ein, anstatt abends im Restaurant ein angewidertes Gesicht zu machen, nichts anfassen zu wollen oder Dich lautstark zu beschweren, dass in Deiner Außendusche im Dschungel ein großer Falter wohnt. Oder suche Dir direkt einfachere Reiseziele aus, bis Du soweit bist. Menschen, die Dich in ihrem Alltag und ihrer Heimat aufnehmen, wollen sich meist von ihrer besten Seite zeigen und geben sich die größte Mühe – erkenne das an.

6. Spread the word!

Um global Vorurteile und Stereotype zu überwinden und bestenfalls die Völkerverständigung ein bisschen voran zu treiben, erzähle so vielen Menschen, die es hören wollen (oder auch nicht hören wollen), von Deinen schönen Erfahrungen. Du weißt nie, wer gerade am Nebentisch sitzt und zuhört …

Travel Solo

Auf vielfachen Wunsch werde ich einmal versuchen zu erzählen und zu beschreiben, wie das Alleinreisen funktioniert und warum es alles andere als angsteinflößend ist. Wenn ihr darüber hinaus noch Fragen habt oder ich einzelne Punkte ausführlicher beleuchten soll, schreibt sie mir gerne in die Kommentare!

Meines Erachtens nach gibt es zwei Arten von Alleinreisenden:
1. Der/die Ruhe-Suchende
2. Der/die Abenteuer-Suchende
Machmal entdeckt man in sich auch eine hybride Form der beiden. Für mich allerdings gab es bisher nur diese beiden Reinformen.

1. Der/die Ruhe-Suchende
Das Herz schreit nach me-time! Das kann verschiedene Gründe haben und auch verschiedene Grade des Alleinreisens. Brauchst Du einfach dringend eine Auszeit von der Welt, möchtest Dich für ein paar Tage, vielleicht sogar mit Sonne im Gesicht und als Handtuchburrito oder einfach in einem Hotelzimmer als Deckenburrito einmummeln, das Handy aus machen und ein Buch nach dem anderen verschlingen, um in eine Welt abzutauchen, in der Deine Sorgen nicht existieren? (Das hat nichts mit „Weglaufen vor Problemen“ zu tun. Lass Dir das nicht einreden. Manchmal braucht man einfach ein wenig Abstand von der Welt, um danach klarer denken und sehen zu können. Und das ist gesund!) Für diese Art von Alleinreisen empfehle ich tatsächlich (und das aus meinem Mund) ein all-inclusive Hotel mit Abholservice und Restaurant. Du musst im Prinzip Dein Zimmer (oder den Strand) nicht verlassen, wenn Du nicht wirklich willst und das Hotelpersonal wird schnell merken, dass Du keine Animation brauchst und einfach nur Deine Ruhe haben willst. Da man solche Arten von Auszeiten selten lange im Voraus plant, findet man online auch einige Last-Minute-Pauschal-Reisen. Ich habe bisher mit Lufthansa Holidays super Erfahrungen gemacht (keine Werbung, ich kriege kein Geld oder sonstige Boni hierfür, das ist nur meine Erfahrung) und bin mit ihnen z.B. Ende 2018 nach Ägypten geflogen. In diesem Fall spielt das Land auch keine Rolle, sondern einfach nur der Preis. Ich wollte damals auf jeden Fall Sonne und deshalb ist meine Entscheidung auf Ägypten gefallen. Zwischen Weihnachten und Neujahr ist im Übrigen eine wahnsinnig günstige Zeit dorthin zu verreisen – aber, wie gesagt: Diese Art von Auszeit ist zeitlich nicht planbar. Aber gönn sie Dir!
Auf der anderen Seite gibt es noch die Art von Ruche-Suchend, bei der man einfach mal wieder raus möchte und vielleicht gerade keiner der Freunde Zeit oder Geld hat, Dich zu begleiten. Man möchte keine großen Abenteuer erleben, ob jemand dabei ist oder nicht, macht in diesem Moment keinen großen Unterschied, aber man hat einfach das Bedürfnis, mal wieder ein Stückchen mehr von der Welt kennenzulernen. Hierfür empfehle ich so ziemlich jede Städtereise innerhalb Europas. Innerhalb von Europa kann man – auch als Frau – sehr einfach, sicher und entspannt reisen. Wirklich schief gehen kann hier kaum etwas, oftmals benötigt man noch nicht einmal eine lokale Simkarte, seitdem die Roaminggebühren abgeschafft wurden, weil das Land vom Provider abgedeckt ist. Von Deutschland aus gibt es oftmals günstige Flüge in europäische Metropolen, so ziemlich jeder spricht Englisch (manchmal sogar Deutsch) und ein Airbnb ist schnell gebucht. Vom Flughafen aus in die Stadt gibt es immer und überall öffentliche Verkehrsmöglichkeiten oder (leider noch nicht überall, aber in vielen Städten) Uber. Auch gibt es innerhalb Europas kaum wesentlich kulturelle Unterschiede was z.B. Kleidervorschriften oder Essgewohnheiten angeht, was die Reisevorbereitung deutlich einfacher macht. Nichtsdestotrotz schadet es nicht, sich vorab ein wenig einzulesen und das ein oder andere Tuch oder Schal einzupacken, falls man bspw. eine religiöse Stätte besichtigen möchte. Auch empfehle ich in beiden Fällen mit Handgepäck zu reisen, da das meistens ausreicht. Wie Du das am besten packst, kannst Du hier nachlesen.

2. Der/die Abenteuer-Suchende
Auf der anderen Seite gibt’s dann noch den Abendteurer (genderneutral). Wenn das Deine erste Reise allein ist, lege ich Dir auf jeden Fall erstmal einen europäischen Städtetrip ans Herz. Du musst Dich nicht direkt überfordern. Außer Du bist ein sehr extrovertierter Mensch, aber dann ist das vermutlich nicht Deine erste Reise allein. Abenteuersuchende Alleinreiser sind oft nicht nur in extremeren Situationen auf sich allein gestellt, sondern auch in alltäglichen Situationen, in denen sie gerne unter Menschen wären. Du musst offen auf Fremde zugehen können, wenn Dir danach ist, Du musst selbstbewusst mit neuen Situationen und vor allem Kulturen umgehen können, Du musst weltoffen sein und Dich auf die neue Welt einlassen können – erwarte und verlange nicht, dass sich im Ausland alle auf Dich einstellen. Du hast Dich dafür entschieden dorthin zu gehen, also bist Du die Person, die sich auf Dinge einstellen und einlassen muss. Fang am besten klein an: Auch in Europa kann man Abenteuer erleben und neue Menschen kennenlernen. Du musst nicht direkt für ein ganzes Jahr allein in Südamerika sein, Du darfst auch erstmal mit einer oder wenigen Woche(n) anfangen, um zu gucken, ob das was für Dich ist. Einen Aspekt vergisst man oft, weil man ihn unterschätzt: Im Normalfall hast Du niemanden, mit dem Du all Deine neuen Eindrücke und Erfahrungen teilst. Es gibt keinen Partner, großen Bruder oder guten Freund an Deiner Seite, mit dem Du abends den Tag Revue passieren lassen kannst, der Deine Hand nimmt, wenn Du überfordert bist (Unterschätze fremde Kulturen und fremde Gepflogenheiten nicht!) oder Dir bei Planungen und Suchen hilft.
Wenn das alles okay für Dich ist, ich Dir jetzt nicht zu viel Angst gemacht habe und Du mutig genug bist, es zu versuchen, dann erwartet Dich eine Welt voller Möglichkeiten und neuen Erfahrungen, die Dich – so klischeehaft es klingt – für Dein Leben lang prägen werden. Du wirst neue Freundschaften knüpfen, Geschichten hören, Tellerränder verschwinden lassen und Blickwinkel erweitern … und doppelt so groß nach Hause kommen, wie Du losgezogen bist.
Versprich mir nur im Vorfeld eines: Romantisier das Abenteuer allein nicht zu sehr. Es wird – jedenfalls für mich – immer schöner sein, gemeinsam neue Welten zu erkunden und Abenteuer zu erleben als allein.

Gute Reise 🙂

Handgepäck-Packliste

Ich packe meinen Koffer und nehme mit … als Minimalistin würde ich mich nun wirklich nicht betiteln, aber ich komme ziemlich gut mit wenig Besitz aus. Im Alltag fühle ich mich damit einfach freier, leichter und dadurch glücklicher. Außerdem macht es mir viel mehr Spaß, Geld für gutes Essen und noch bessere Reisen auszugeben, als für das zwanzigste Paar Schuhe oder den fünfzehnten Pullover.

Ähnlich geht es mir auch im Urlaub: Nur mit Handgepäck zu reisen, macht nicht nur um einiges flexibler, sondern – zumindest mich – glücklicher. Kein ewiges Warten am Gepäckband, kein Gepäck, das verloren geht, keine fünf Koffer, die ich mit mir durch die Welt schleppen und auf sie aufpassen muss. Mit leichtem Gepäck zu reisen ist nicht nur stressfreier, sondern auch günstiger! Die € 30,00 und mehr für die Gepäckzubuchung packe ich lieber in die Reisekasse. Je leichter das Gepäck, desto geringer im Übrigen auch die CO2 Emissionen – sowohl via Flugzeug als auch Auto.

Es ist auch wirklich gar nicht so schwierig, mit nur Handgepäck zu verreisen. Natürlich muss man sich im Vorfeld ein oder zwei Gedanken mehr darüber machen, was man einpacken und anziehen möchte, aber auch hier kommt schnell Routine rein.

Ob Handgepäck ausreicht oder nicht, kommt aber natürlich auch immer auf das jeweilige Reiseland und vor allem die -dauer an. Eine dreiwöchige Reise durch den Vietnam möchte ich nun auch nicht alleine mit Handgepäck bestreiten. Zumal es manchmal auch viel praktischer ist, mit einem großen Rucksack, als einem kleinen Trolley Berge zu besteigen oder Höhlen zu durchwandern. Fliege ich aber für eine Woche nach Albanien oder für ein langes Wochenende nach Lissabon, reicht Handgepäck wirklich aus.

Die Mindestmaße für Handgepäckstücke betragen 55 cm x 40 cm x 20 cm, also empfiehlt es sich, ein Gepäckstück zu kaufen, dass diesen Maßen entspricht, um sicher zu gehen, dass man – je nach Airline – nicht fünf verschiedene besitzen muss. Außerdem ist das Eigengewicht des Gepäckstücks sehr wichtig. Je nach Airline darf das Handgepäckstück (beladen) nicht mehr als 6 – 10 kg wiegen. Also macht es Sinn, beim Kauf darauf zu achten, dass das Eigengewicht so gering wie möglich ist.

Bist Du eher der Trolley- oder der Rucksacktyp? Diese Frage musst Du Dir selber beantworten. Beide Formen sind als Handgepäck zulässig. Ein Rucksack hat den Vorteil, dass man die Hände stets frei hat, weil man ihn immer bei sich trägt, das Eigengewicht ist oft deutlich geringer und man ist unabhängig von den Straßengegebenheiten (Kopfsteinpflaster, Matsch, etc.). Die Vorteile eines Trolleys sind, dass Du am Rücken nicht verschwitzt bist, weil Du 10 kg mit Dir herum trägst, Du kannst im Allgemeinen übersichtlicher und ordentlicher packen und man wirkt nicht wie ein typischer Backpacker. Eigentlich bin ich ja der totale Rucksacktyp (ich besitze mehr Rucksäcke als Handtaschen (Handtaschen besitze ich genau eine)), aber ich habe mir jetzt einen Trolley gekauft, weil die Ziele, die ich mit Handgepäck bereise, absolut dafür geeignet sind. Ob es eine sinnvolle Investition war, wird sich noch heraus stellen.

Dokumente:

  • Personalausweis oder Reisepass (ggf. Visum)
  • (internationaler) Führerschein
  • Krankenkassenkarte bzw. Versicherungsschein der Auslandskrankenversicherung
  • Kreditkarte zum kostenfreien Bargeld abheben
  • ISIC (internationaler Studentenausweis)
  • Flugticket und Buchungsbestätigungen (via Airline-App oder als PDF)

Außerdem habe ich alle Dokumente eingescannt oder als PDF in meiner Dropbox abgespeichert, um jederzeit von überall darauf Zugriff zu gewährleisten.

Flüssigkeiten:
Im Handgepäck dürfen seit 2006 nur noch Fläschchen mit einem Fassungsvermögen von 100 ml, eingepackt in einem wiederverschließbaren, durchsichtigen 1 L Beutel, mitfliegen. Um unnötigen Plastikmüll zu vermeiden, kaufe ich nicht jedes Mal auf’s Neue die Reisegrößen im Drogeriemarkt, sondern habe auslaufsichere, nachfüllbare Silikonfläschchen.

Sollten diese unterwegs leer werden, no panic! Mittlerweile kann man weltweit in jedem noch so abgelegenen Örtchen die gängigen Beauty-Marken kaufen. Auch der Mascara, Flüssigconceiler oder Schaumfestiger muss in <100 ml Größen in den Beutel passen. Pro Passagier ist lediglich ein 1 L Beutel zugelassen. Diese werden an der Sicherheitskontrolle separat gescannt, weshalb Du sie griffbereit aufbewaren solltest, um nicht unnötig aufzuhalten. Hast Du keinen Ziplock-Beutel zur Hand, kannst Du ihn (für viel zu viel Geld) am Flughafen kaufen oder machst das im Vorfeld schon im Drogeriemarkt oder IKEA – noch besser ist natürlich ein wiederverwendbarer Beutel aus stabilerem Material.

Elektronik:

  • Smartphone (+ Ladekabel)
  • Powerbank (nicht in jedem Land ist die Spannung hoch genug, um sie wieder aufzuladen)
  • Kopfhörer (+ Splitter)

  • ggf. Steckdosenadapter
  • eBook-Reader (Aufgrund der Akkulaufzeit und des Gewichts habe ich mich für den Tolino 2 HD entschieden und wurde bisher nicht enttäuscht.)
  • meine geliebte Kamera mit meinen geliebten Objektiven (+ Ladekabel und Ersatzakku)
    • Kamera (mit Neoprenhandschlaufe): Sony Alpha 58
    • Standardobjektiv: 18 – 55 mm
    • Ultraweitwinkelobjektiv: 10 – 20 mm
    • Teleobjektiv: 70 – 300 mm
    • Pancake: 35 mm / f 1.8

        

        

Auch die Elektronik solltest Du griffbereit halten, da auch diese landesabhängig bei der Sicherheitskontrolle einzeln gescannt wird.

Sonstiges:

  • Kulturbeutel / Waschtasche
    • Was hier rein muss, musst Du selber wissen 🙂 Mein Tipp: Lege am Vormorgen der Abreise alles, was Du benutzt auf einen Haufen, aus dem Du dann auswählen kannst, was auf die Reise mit muss und was Zuhause bleiben kann. Aber vergessen wirst Du so schon mal nichts.
  • Rei in der Tube
  • (aufblasbares) Nackenkissen und Schlafmaske

        

  • Gorillapod

  • Sonnenbrille
  • Handtasche / kleinen Rucksack für Tagestouren
  • (wiederverwendbare) faltbare Trinkflasche
    [Nachtrag Sommer 2019] Mittlerweile verwende ich eine Soulbottle aus Glas oder eine Edelstahl-Flasche, weil diese auch wieder zu 100% gereinigt werden können.

  • optional und abhängig vom Reiseziel: Reiseapotheke (Vor allem in europäischen Ländern, aber auch intercontinental, kann man problemfrei vor Ort in den Apotheken beraten werden und oft die gleichen Produkte wie in Deutschland einkaufen.)
  • optional: Kleidersack oder Jute-Tasche für Schmutzwäsche
  • optional: Seidenschlafsack

Klamotten:
Hier gilt: Qualität statt Quantität und kein Platz für „nur zur Sicherheit“. Überleg Dir gut, wie viele Tage Du unterwegs bist und was Du alles vor hast. Brauchst Du Sportklamotten? Ein besonderes Paar Schuhe? Eine dicke Jacke? Deine schwersten oder platzfressensten Klamotten kannst Du auf dem Flug anziehen und sparst so ein bisschen Platz und Gewicht im Koffer. Wichtig ist, dass Du Klamotten einpackst, die Du super kombinieren kannst. Ein schönes Sommerkleid ist luftig genug für den heißen Mittag und mit einer Bluse kombiniert perfekt für den Abend. Ich muss zugeben, dass ich selten länger als zehn Tage mit nur Handgepäck verreise, da ich gerne Platz im Gepäck für Mitbringsel und auch außreichend Klamotten habe. Aber auch eine längere Reise ist kein Problem, da man heutzutage weltweit überall waschen kann oder Waschsalons findet und zur Not immer ein „Rei in der Tube“ dabei haben sollte, für das man lediglich ein Waschbecken braucht. Die zweite, wichtige Regel heißt: roll it up! Klingt komisch, ist aber echt so. Wenn Du Deine Klamotten rollst, hat das nicht nur den Vorteil, dass sie weitestgehend knitterfrei bleiben, sondern sie nehmen auch deutlich weniger Platz weg.

Meine Schuhe verstaue ich auf Reisen immer in Duschhauben. Entweder ein Paar oder ein Schuh pro Haube – je nachdem, wie sie vom Platz her besser in den Koffer passen. Die Duschhauben sind meist so robust, dass ich sie jahrelang benutzen kann.

Hast Du noch Tipps, die ich hier vergessen habe, aufzulisten? Dann freue ich mich riesig über Deinen Kommentar!

Reisebibliothek

„Sometimes you read a book so special that you want to carry it around with you for months after you’ve finished just to stay near it.“, Markus Zusak.

Im Alltag trage ich stets ein Buch in meiner Handtasche oder meinem Rucksack mit mir durch die Welt. Zu jeder Reisevorbereitung gehört für mich das stundenlange Stöbern in Reiseblogs oder -büchern und auch ohne Recherche sieht man mich selten ohne Buch in der Hand oder auf der Suche nach neuen Kunstwerken.

Hier stelle ich euch all meine Schmuckstücke vor, die ich vor, während, nach oder zwischen einer Reise genieße, um mir entweder noch mehr Fernweh zu machen oder neue Eindrücke zu gewinnen. Selbstverständlich wird diese Liste regelmäßig erweitert 🙂

Ich freue mich über eure Buch-Tipps in den Kommentaren!

1. 1.000 Places to see before you die (Patricia Schultz)
Der nicht ganz so kleine Allrounder hat zu (fast) jedem Land die passende Antwort auf die Frage „Was darf ich nicht verpassen?“. Vor jeder Reise werfe ich hier einen Blick hinein, um sicher zu gehen, dass ich nichts verpasse, was ich sehen sollte, before I die.

2. Frühstück mit Elefanten (Gesa Neitzel)
Um das afrikanische Fernweh zu entfachen.

3. Licht und Schatten in Namibia (Anna Mandus) – Teil 1 und 2
Um das afrikanische Fernweh zu entfachen.

Travel on a Budget

Vor und während der Reise ist es so einfach, viel Geld zu sparen. Welche Tricks ich dafür benutze, möchte ich Dir hier vorstellen. Da ich hoffentlich noch viele weitere, wertvolle Ideen kennenlernen werde, verspreche ich, Dich hier auf dem Laufenden zu halten. Kommentiere doch gerne Deine Erfahrungen und Tricks unter diesem Beitrag!

1. Flüge und Übernachtungen getrennt voneinander buchen
Wer die Flüge getrennt von der Übernachtung und nicht in einem Reisebüro oder über -veranstalter bucht, spart vorab schon locker mehrere hundert Euro. Dank Flugsuchmaschinen erhält man einen guten Überblick und vergleicht alle Airlines auf einen Klick. Auch nach Gabelflügen sollte man die Augen offen halten, wenn man mehrere Destinationen anfliegen möchte. Für Übernachtungen gibt es ebenfalls Suchmaschinen mit Bestpreis-Garantie. Allerdings sollte man Suchmaschinen auch untereinander vergleichen. So kann es sein, dass das eine Hotel bei Booking.com günstiger ist und das andere auf einer anderen Website.

2. Vergleichen, vergleichen, vergleichen!
Sehr zeitintensiv, aber umso wirkungsvoller und kostensenkender ist das Vergleichen. Vergleichen der Flüge, Vergleichen der Unterkünfte, aber auch Vergleichen der Touren oder Restaurants. Je mehr und je öfter man das macht, desto mehr Spaß wird man daran finden – versprochen 🙂

3. Reisezeit
Informiere Dich vorab über Ferien und Feiertage – sowohl vor Ort als auch hier in Deutschland. Oft sparts Du die Hälfte, wenn Du außerhalb der Ferien oder Hauptsaisons buchst. Das Meer ist im September immer noch warm, die Sonne scheint auch schon im Mai, Du sparst nicht nur viel Geld, sondern hast das ganze Land fast für Dich alleine. Wer um ein paar Tage flexibel ist, kann sich ebenfalls die günstigsten Flüge herauspicken.

4. Früh buchen
Du weißt jetzt schon, dass Du in ein paar Monaten in die Welt möchtest? Dann buche am besten so früh wie möglich. Erst recht, wenn es um interkontinentale Flüge geht. Die Devise, dass Flüge sechs Wochen vor Abflug am günstigsten sind, ist schon lange nicht mehr Realität und wenn Du Dir mit den Übernachtungen zu viel Zeit lässt, sind die besten Zimmer schon weg und Du musst Restepicken.

5. Visum
Auch, wenn Du ein Visum beantragen musst, solltest Du das so früh wie möglich tun. Einige Länder lassen sich bei der Freigabe gerne etwas Zeit und die Bearbeitung kann so schon einmal mehrere Wochen dauern. Stehst Du unter Zeitdruck zahlst Du locker auch mal das Dopplete für ein Express-Visum.

6. Cookies löschen und Buchung über den Computer
Wie im echten Leben, hinterlassen Cookies sichtbare Spuren – zwar keine Krümel, aber Informationen. Nachdem Du Dich also online ausgiebig über ein Land informiert oder nach Flügen recherchiert hast, solltest Du vor der eigentlichen Buchung Deine Cookies löschen. So können Suchmaschinen Deine Planungen weniger gut nachvollziehen und Du wirst sehen, wie viele Preise oft noch ein wenig sinken. Im Allgemeinen empfehle ich außerdem ausschließlich über den Computer zu buchen. Smartphone-Käufe sind häufig Spontankäufe, weshalb die Preise hier gerne höher angesetzt werden, als über den Computer, den man ja nur anmacht, wenn man die Zeit dazu hat – und so auch Zeit hat, Preise zu verlgeichen.
(Stichwort: Dynamic Pricing!)

7. Leichtes Gepäck
Informiere Dich im Vorfeld auf der Website Deiner Airline(s), wie viel Handgepäck und Gepäck Du kostenfrei mitnehmen und wie schwer es sein darf. Mittlerweile gibt es hier viele Schwankungen und es kam tatsächlich schon vor, dass mein Handgepäck gewogen wurde ich drauf zahlen musste. Reicht Dir Handgepäck nicht aus, buche Dir vorab einen Koffer dazu. So zahlst Du deutlich weniger als beim Check-In am Flughafen. Seid ihr zu zweit unterwegs, passen ja vielleicht all eure Klamotten in einen großen und zwei Handgepäckkoffer und ihr müsst nur einen Aufgabe-Koffer dazu buchen. In den meisten Ländern und Unterkünften kannst Du vor Ort (lokal) waschen oder waschen lassen, was oft viel günstiger ist, als ein zweiter Koffer.

8. ISIC Card
Die International Student Identity Card ist der einzige weltweit anerkannte Nachweis des Studierendenstatus. Aktuell kostet sie € 15,00 im Jahr oder ist kostenfrei über die DKB zu beantragen. Deutschland ist ziemlich hinterher was Studentenrabatte angeht, aber weltweit kannst Du vor allem bei Eintrittskarten und auch beim Shoppen viel Geld sparen.

9. Lokale Sim Karte
Um unterwegs immer erreichbar zu sein oder die Möglichkeit zu haben, etwas nachzulesen oder übersetzen zu lassen, kaufe ich mir in – fast – jedem Land eine lokale Sim Karte mit meist so um die 3 GB Datenvolumen. Innerhalb der EU ist das seit Sommer 2017 zum Glück nicht mehr notwendig, aber außerhalb kannst Du so Deiner Mom auch im tiefsten Jungle sagen, dass es Dir gut geht. Kaufe sie am besten nicht direkt am Flughafen, da sie in der
Innenstadt oft wesentlich günstiger sind. Vor Ort lässt Du sie Dir vom Verkäufer direkt einsetzen, um sicher zu gehen, dass sie funktioniert und richtig eingestellt ist.

10. Reisen vor Ort
Im Urlaub bin ich ein großer Fan von Mietwägen, um so an Orte zu kommen, die Reisebusse nicht anfahren können. Aber nicht immer darfst Du in fremden Ländern auch selber Auto fahren. Wenn ich an so manche Metropolen zurück denke, bin ich auch ganz froh, dort kein Auto fahren zu dürfen. Öffentlicher Nah- und auch Fernverkehr funktioniert im Ausland oft sogar besser als in Deutschland und kostet nur ein Bruchteil von teuren Taxifahrten oder Inlandsflügen. Buchbar sind sie fast immer online und bezahlt wird mit Kreditkarte oder PayPal. Wer nicht öffentlich fahren möchte, der kann auch auf Uber umsteigen.

11. Do your research!
Informieren ist die halbe Miete. Reiseführer sind leider nicht tagesaktuell und so ist es auch wichtig, Reiseblogs oder andere Websites zu durchstöbern. Du lernst nicht nur viel über das Land, das Du bereisen wirst und die Kultur oder Sitten, nach denen Du Dich richten solltest, sondern erfährst viele kleine Tricks, die Dir Deinen Aufenthalt angenehmer und günstiger gestalten. Oft gibt es Kombitickets oder Uhrzeiten, zu denen Du weniger zahlst.

12. Das Zauberwort: L-O-K-A-L
Lokal essen, lokal schlafen, lokal fahren, lokal einkaufen, lokal touren … lokal ist nicht nur nachhaltiger, sondern auch günstiger. Lokal essen sogar bisher auch immer leckerer! Gerade, wenn es um Essen geht, ist „pauschal“ und „all inclusive“ schon lange out. So hat man die Möglichkeit, jeden Tag neue Restaurants auszuprobieren, sich quer durch das Land zu essen und ist nicht gezwungen, zur Mittags- und Abendszeit zurück im Hotel zu sein. Lokal schlafen ermöglicht es Dir, einen ganz anderen Blickwinkel zu erleben und eröffnet so viele Wege, das Land und seine Einwohner richtig kennenzulernen.

13. Zusätzliche Fluggebühren
Warum Flüge über Suchmaschinen oft viel günstiger sind als die direkte Buchung bei der Airline? Ganz einfach: Suchmaschinen verdienen ihr Geld durch all den Schnickschnack, den sie Dir kurz vor Abschluss der Buchung andrehen wollen. Reiserücktrittsversicherung, Zusatzgepäck, Hotels, Sitzplatzreservierung und vieles mehr. Zusätzliches Gepäck ist das Einzige, das ich ab und an mal dazu buche, da es dort günstiger ist, als vor Ort am Flughafen (überprüfen kannst Du das auf der Homepage der jeweiligen Airline). Die Reiserücktrittsversicherung, die euch hier angeboten wird, deckt meist nicht viel ab und lohnt
sich in keinem Fall. Wer unsicher ist, was den Antritt der Reise angeht, schließt sie lieber privat und nach seinen jeweiligen Ansprüchen ab. Auch ist eine Sitzplatzreservierung überflüssig. Check‘ Dich online rechtzeitig ein und Du hast die freie Auswahl zwischen (fast) allen Sitzplätzen.

Nachhaltiges Reisen

Auf Reisen nicht mehr als seine Fußabdrücke zu hinterlassen, ist nicht immer ganz einfach, aber in vielen Ländern umso wichtiger. Kaum ein Land dieser Welt hat das Privileg, diesbezüglich solch gute Bildungsmöglichkeiten anzubieten, wie wir in Deutschland nutzen können.

Dass Reisen verändert, hört man so oft, dass man manchmal nur noch mit den Augen rollen möchte. Leider muss ich Dir sagen, dass Reisen wirklich verändert. Reisen zeigt Dir neue Blickwinkel, lässt Dich in neue Welten eintauchen und neue Emotionen kennen lernen, von denen Du vorher wirklich nicht wusstest, dass Du sie in Dir trägst. Reisen schafft auch neues Bewusstsein. Bewusstsein für sich, für seine Mitmenschen, für das, was wirklich wichtig ist und auch für die Umwelt. Von all den Orten, die ich besuchen darf und Kulturen, die mir ihre Welt zeigen, möchte ich irgendwann auch einmal meiner Nachwelt nicht nur erzählen und Fotos zeigen können. Ich möche es ihnen zeigen!

All die schönen Orte und Kulturen dieser Erde zu erhalten, ist nur dann möglich, wenn wir gemeinsam daran arbeiten – und wenn es nur Kleinigkeiten sind. Aus diesem Grund versuche ich hier all die Tipps & Tricks aufzulisten, die es Dir einfacher machen, nachhaltig zu reisen. Da die Liste so schnell nicht vollständig sein wird und es immer wieder neue Kleinigkeiten gibt, die man tun kann, freue ich mich sehr über Deine Ideen in den Kommentaren.

Fünf Prozent aller menschengemachten CO2-Emissionen gehen global auf den Tourismus zurück. Aber nachhaltig zu reisen bedeutet mehr als nur Treibhausgasemissionen einzusparen. Ich hoffe euch mit dem folgenden Post ein Gefühl dafür geben zu können, wie greifbar Nachhaltigkeit auf Reisen ist, aber auch wie wertvoll und wichtig! Nachhaltigkeit bedeutet nicht unbedingt auch teurer und wirklich jeder von uns kann ein paar wichtige Dinge beachten. Je mehr, desto besser!

Bevor ich es vergesse: Was im Ausland nachhaltig ist, ist es auch hier Zuhause 🙂

0. Kompensation der CO2-Emissionen
Ich weiß, ich weiß, ich weiß. Den CO2-Ausstoß zu kompensieren ist nicht dasselbe wie gar nicht erst zu fliegen. Ich weiß. Aber trotz des Fliegens habe ich einen verhältnismäßig geringen ökologischen Fußabdruck (5,65 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr (der deutsche Durchschnitt liegt bei 12,36 Tonnen pro Jahr; weltweit im Übrigen bei 7,41 Tonen pro Jahr … wir Deutschen sind leider mit einer der Spitzenreiter) – still room for improvement), weil ich bewusst auf viele Dinge in meinem Alltag achte. Da ich meine Neugierde auf die Welt nicht zurückhalten kann, gönne ich mir den Luxus des Reisens. Umso wichtiger ist es für mich, jeden einzelnen meiner Flüge über Websites wie ClimatePartner zu kompensieren. Für einen Flug von Stuttgart nach Hamburg sind das ca. 10€ (eine Strecke, die ich normalerweise mit dem Zug zurücklege) und für einen Flug von München nach Namibia ca. 60€ – absolut angemessen im Verhältnis zum Ticketpreis.

1. Direktflüge buchen

Der Flug alleine verursacht etwa 90% der CO2-Emissionen Deiner gesamten Reise. Start und Landung stoßen hierbei die größte Menge aus. Wenn Du direkt fliegst, sparst Du je nach Anzahl der Zwischenstopps sogar die Hälfte an CO2-Emissionen – und ganz nebenbei auch noch die Angst, Deinen Anschluss zu verpassen oder Dein Gepäck an einem der Zwischenstopps zu verlieren.

2. Sehr einfach, sehr wirkungsvoll: (virgin) Plastik ist doof.
Das meiste Plastik ist einfach unnötig. Warum werden Bananen oder Orangen nochmals einzeln in Plastik verpackt? Sie haben doch schon eine Schale. Oder warum muss der bereits in Plastik verpackte Apfel nochmal in einer Plastiktüte in den Rucksack gepackt werden? Naja. Ihr wisst ja, worauf ich hinaus will. Natürlich lässt sich der Plastikwahnsinn in vielen Ländern nicht vermeiden, aber er lässt sich zumindest eingrenzen. Nehmt ’ne Juuuute mit in den Urlaub und lasst wenigestens die Plastiktüten weg. Da es gerade in Südostasien oft nur 0.5 L Wasserflaschen oder 5 L (und mehr) Kanister zu kaufen gibt und das Hahnwasser absolut nicht trinkbar ist, habe ich mir eine Trinkflasche gekauft, die ich über die Wasserkanister auffüllen kann und wenigstens ein bisschen Plastik einspare. Meine Flaschen sind außerdem faltbar (da ich gerne mit wenig Gepäck reise), auslaufsicher und natürlich BPA frei.

Update [08. Januar 2020]: Mittlerweile ist seit mehr als einem Jahr eine Glasflasche mein ständiger Begleiter. Die Plastikflaschen schimmelten irgendwann und so praktisch sie auch sind, so sehr ist aber auch Glas geschmacks- und geruchsneutral und sehr gründlich saubermachbar.  Meine Flasche ist eine Soulbottle. Sie wird nicht nur klimaneutral in Deutschland produziert, sondern vom Erlös wird auch Geld an diverse Organisationen gespendet.

Update [24.06.2020]: Nachdem ich einfach zu tollpatschig für Glas bin (zwei Mal … ) und mich ebenfalls das Gewicht der Glasflasche ein bisschen gestört hat, bin ich jetzt bei einer 24bottle gelandet und nach aktuellen Stand auch wirklich glücklich.

3. Handtücher, Wasser und Strom sparen
Verhaltet euch einfach wie Zuhause auch. Da wascht ihr die Handtücher ja auch nicht jeden Tag, oder? Handtücher aufhängen und nicht auf den Boden legen, beim Zähneputzen und Hände einseifen das Wasser ausmachen und das Handyladekabel aus der Steckdose ziehen, solange ihr es nicht benötigt. Viele Länder haben akuten Wassermangel und das Wasser, das ihr verschwendet, fehlt den Einwohnern in ihrem Alltag. Auch ist die Netzspannung im
Ausland selten so stabil wie bei uns in Deutschland. Bevor die Sicherungen also
durchbrennen und man sie austauschen muss, lieber das Handy erst nach dem Haareföhnen
einstecken oder die Haare einfach lufttrocknen lassen – tut ihnen eh besser. Die Klimaanlage
funktioniert übrigens auch, wenn man sie erst einschaltet, sobald man zurück ist. Sie muss
nicht all die Stunden leer laufen.

4. Lokal einkaufen und Trinkgeld geben
Bei lokalen Händlern einzukaufen, hat nicht nur den Vorteil, dass man wieder viel Plastik
sparen kann, da die Früchte auf dem Markt nicht einzeln verpackt sind, sondern man unterstützt auch die Einwohner des Landes, sodass diese sich ihre Lebensgrundlage sichern können.
Außerdem kommt das jeweilige Produkt nicht vom anderen Ende der Welt, sondern hat nur
wenige Meter Transportweg hinter sich. Ein weiterer wichtiger Punkt in diesem
Zusammenhang: Trinkgeld geben. Auch das dient ihnen zur Sicherung der Lebensgrundlage
für sich und ihre Familie. Mir tut € 1,00 weniger in der Reisekasse sicherlich nicht weh, aber
in anderen Ländern ist das oft nahezu ein ganzer Tageslohn. Allerdings gibt es auch Länder, in denen das Trinkgeld schon als Service- oder Touristen-Fee auf die Gesamtsumme aufgeschlagen wurde, bzw. Trinkgeld geben sogar unhöflich ist. An dieser Stelle tritt Punkt #11 in Kraft 🙂

5. Tierquälerei und Touriprogramm vermeiden
Ein Thema, das mir wirklich am Herzen liegt, ist das Vermeiden von Attraktionen wie Elefanten reiten, Tiger streicheln oder Selfies mit Koalabären machen. Diese sind IMMER mit Folter und
unfassbarer Tierquälerei verbunden – egal, was euch erzählt wird! Über diese Themen könnt
ihr euch im Einzelnen auf vielen Seiten im Internet informieren. Lerne nein zu sagen! Auch,
wenn das kleine Mädchen noch so niedlich und bedürftig aussieht, das vor Dir steht und den
Affen für Dich tanzen lässt. Du alleine bestimmst über Deine Taten und ob Du – eigens für
Touristen gegründete – unmoralische und fragwürdige Attraktionen unterstützen möchtest. Du liebst Tiere und verbringst gerne Zeit mit ihnen? Dann besuche doch lieber eine Elefanten-
Aufpeppel-Station in Thailand, als auf ihnen zu reiten. Aber auch hier muss man leider vorsichtig sein und genau hingucken. Nicht jede Conservation-Station wurde gegründet, um Tiere zu schützen, sondern leider auch immer mehr, um Touristen anzulocken.

6. Strohhalme und Plastikbesteck
Tatsächlich gehören Einweg-Strohhalme und -Plastikbesteck zu den unnötigsten Erfindungen
dieser Welt. Naja, fast zumindest. Auf jeden Fall sind sie weit entfernt von lebensnotwendig. Sie sind beide wirklich umweltverschmutzend. Die Lebensdauer beträgt, je nach Essgeschwindigkeit, etwa 10 Minuten und der Verschmutzungsgrad, den sie den Meeren und der Natur antun, ist damit sicherlich nicht aufzuwiegen. Bei mir immer im Handgepäck: Göffer. Eine Gabel-Löffel-Messer-Kombination, die ursprünglich das Campen erleichtern sollte. Aber auch für unterwegs ist es der beste – immer wieder verwendbare – Begleiter.

7. Qualität statt Quantität
Es muss nun wirklich kein 0,50 ct T-Shirt von Primemark sein und genauso wenig das
überteuerte „I ♥ Mallorca“-Shirt vom Billigtourischuppen am Strand. Nach zwei Mal waschen
sind sie beide eh kaputt. Wer ein nachhaltiges Mitbringsel aus dem Urlaub haben möchte,
sollte lieber dem Schneider um die Ecke einen Besuch abstatten. Hier bleibt das Geld auch bei
dem, der die Arbeit hat und muss nicht an Ramsch-Imperien weiter gereicht werden. So hat
der handgewebte Schal aus einem balinesischen Ureinwohnerdorf nicht nur Zukunft, sondern
erzählt auch eine wundervolle Geschichte, die man täglich bei sich tragen darf. Oder der handgeschnitzte Holzelefant aus Namibia, der mich jeden Morgen nach dem Aufwachen anguckt (actually less creepier as it sounds right now) und mich daran erinnert, dass er die lokalen Handwerksausbildungswege unterstützt und Familien eine Zukunft ermöglichen kann.

8. Nahverkehr oder das gute alte Fahrrad
Es muss nicht für jede Strecke das Taxi, der Scooter (Habt ihr euch mal mit der Umweltbilanz eines eScooters beschäftigt?) oder ein Uber sein. Oftmals ist man mit einer Tram oder U-Bahn sogar schneller, und natürlich auch deutlich günstiger, in Metropolen unterwegs. Wenn man ein bisschen Zeit mitbringt und es die Verkehrsverhältnisse zulassen, kann es auch sehr schön und entspannend sein, sich Fahrräder zu leihen und die Gegend damit zu erkunden. Natürlich kann man selten auf das umweltschädlichste Fahrzeug verzichten – das Flugzeug. Aber auch hier kann man einen kleinen Beitrag zur Umwelt leisten: Man kann mittlerweile fast überall seine CO2 Emissionen ausgleichen. Diese werden von verschiedenen Organisationen ausgerechnet und können in Euro-Spenden an Umweltorganisationen zumindest ein wenig kompensiert werden. Übrigens bieten auch viele Busse und andere Transportmittel diesen Ausgleich an. (siehe Punkt #0)

9. Zeitalter der Digitalität nutzen
Heutzutage haben wir eines immer bei uns: das Smartphone. All die Flugtickets vom Online-
Checkin oder Hotelbuchungsbestätigungen muss man wirklich nicht mehr ausdrucken,
sondern kann die PDF auf seinem Smartphone speichern. Wer sichergehen will, vor Ort an
seine Buchungsbestätigungen zu kommen und Angst hat, die E-Mail könnte verloren gehen
oder der Akku leer, speichert diese zusätzlich in der privaten Dropbox ab und hat so von
überall Zugriff darauf. Google Maps bietet außerdem die kostenlose Funktion an, Karten
offline zu speichern. Wer das angereiste Land vorab in Deutschland offline speichert, muss
keine haptische Karte mitnehmen. All das spart nicht nur Papier, sondern auch Gepäck.

Kleiner Reisetipp am Rande: Auch ein Foto meines Reisepasses, Personalausweises oder anderer wichtiger Dokumente habe ich in meiner Dropbox gespeichert, für den Fall dass sie verloren gehen. Das erleichtert die Wiederbeschaffung – vor allem im Ausland – ungemein!

10. Vorbild sein
Wie oft ich im Ausland schon schief angeguckt wurde, als ich die Plastiktüte beim Einkaufen
verneint habe, kann ich kaum noch zählen. Vielerorts wissen die Menschen, aufgrund
fehlender Bildung, einfach nicht, was Umweltverschmutzung bedeutet, warum es sich wichtig ist und wie wenig Zeit uns hierfür noch bleibt. Also heißt es hier: Vorbild sein und (respektvoll und auf Augenhöhe) Aufklären so oft es geht, in der Hoffnung, man kann auch nur die kleinste Veränderung bewirken.

11. Informier Dich!
Auch beim Thema Nachhaltigkeit ist die oberste Priorität, sich zu informieren. Hat das Land
aktuell Wassermangel? Solltest Du auf unnötigen Strom verzichten? Wie sieht die allgemeine
Lage aus? Das Beantworten all solcher Fragen hilft Dir, das Land vor Ort zu unterstützen, die
Umwelt zu schonen und den Einwohnern den Alltag nicht unnötig schwer zu machen. Denn Du darfst nie vergessen, dass Du zu Gast bei ihnen bist.

12. Speziellen Müll wieder mit nach Hause nehmen
In wenigen Ländern wird Müll so gut recycelt, wie in Deutschland. Aus diesem Grund solltest
Du speziellen Müll, wie Batterien, einfach wieder mit nach Hause nehmen und hier entsorgen.
Auch Verpackungsmüll, den Du vor der Reise schon hast, kannst Du vor Antritt schon im
Gelben Sack entsorgen und nimmst ihn so erst gar nicht mit.

Meine Welt

Ich werde oft gefragt: „Sag mal, wo kommst Du eigentlich her?“ Und meine Antwort ist jedes Mal: „Aus der Welt.“

Naja. So genau kann ich einfach nicht sagen, woher ich komme. Meiner Meinung nach ist Herkunft ein Gefühl und kein Ort. Ich fühle mich am Glücklichsten, je mehr ich über die Welt und ihre Bürger erfahren und sie kennenlernen darf. Ich empfinde es als ein unglaubliches Privileg, in Deutschland geboren und aufgewachsen zu sein und auch hier meine Homebase zu haben, von der aus ich all meine Abenteuer beginne, aber zugehörig fühle ich mich der ganzen Welt.

Herzlich willkommen in meiner Welt, herzlich willkommen auf meiner Reise!

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Bahia Fox
Waldburgstraße 100
70563 Stuttgart

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www.mrsfoxontherun.com

 

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Quellen: eRecht24 Disclaimer

Der Mensch hinter den Worten

In meinem Zeugnis aus der ersten Klasse schrieb meine Klassenlehrerin, Frau Nagel, über mich:
„Bahia ist ihren Lehrern gegenüber stets sehr mitteilsam, jedoch wohl erzogen.“

Genauer gesagt heißt das wohl, ich habe schon immer gerne geredet.

Ich rede also wirklich gerne und ich reise wirklich gerne – warum also nicht beides kombinieren?
Ich heiße Bahia Fox, bin im Juni 1991 geboren und meine Bucket List ist so lang, wie mancher Witz‘ Bart.
Neben Reden und Reisen ist meine andere große Leidenschaft das Fotografieren.

Mittlerweile bin ich 25 Mal umgezogen, was vermutlich mein Fernweh mit beeinflusst – aber ich kann und will es mir gar nicht mehr anders vorstellen. Es ist nicht nur Fernweh, das mich dazu antreibt, die Welt bereisen zu wollen.

Es ist vor allem Neugierde und Wissenshunger.
Ich hoffe, ich kann in Worte fassen, wie schön die Welt und ihre Menschen da draußen sind.

Viel Spaß beim Lesen!

Bahia ♥