Travel Solo

Auf vielfachen Wunsch werde ich einmal versuchen zu erzählen und zu beschreiben, wie das Alleinreisen funktioniert und warum es alles andere als angsteinflößend ist. Wenn ihr darüber hinaus noch Fragen habt oder ich einzelne Punkte ausführlicher beleuchten soll, schreibt sie mir gerne in die Kommentare!

Meines Erachtens nach gibt es zwei Arten von Alleinreisenden:
1. Der/die Ruhe-Suchende
2. Der/die Abenteuer-Suchende
Machmal entdeckt man in sich auch eine hybride Form der beiden. Für mich allerdings gab es bisher nur diese beiden Reinformen.

1. Der/die Ruhe-Suchende
Das Herz schreit nach me-time! Das kann verschiedene Gründe haben und auch verschiedene Grade des Alleinreisens. Brauchst Du einfach dringend eine Auszeit von der Welt, möchtest Dich für ein paar Tage, vielleicht sogar mit Sonne im Gesicht und als Handtuchburrito oder einfach in einem Hotelzimmer als Deckenburrito einmummeln, das Handy aus machen und ein Buch nach dem anderen verschlingen, um in eine Welt abzutauchen, in der Deine Sorgen nicht existieren? (Das hat nichts mit „Weglaufen vor Problemen“ zu tun. Lass Dir das nicht einreden. Manchmal braucht man einfach ein wenig Abstand von der Welt, um danach klarer denken und sehen zu können. Und das ist gesund!) Für diese Art von Alleinreisen empfehle ich tatsächlich (und das aus meinem Mund) ein all-inclusive Hotel mit Abholservice und Restaurant. Du musst im Prinzip Dein Zimmer (oder den Strand) nicht verlassen, wenn Du nicht wirklich willst und das Hotelpersonal wird schnell merken, dass Du keine Animation brauchst und einfach nur Deine Ruhe haben willst. Da man solche Arten von Auszeiten selten lange im Voraus plant, findet man online auch einige Last-Minute-Pauschal-Reisen. Ich habe bisher mit Lufthansa Holidays super Erfahrungen gemacht (keine Werbung, ich kriege kein Geld oder sonstige Boni hierfür, das ist nur meine Erfahrung) und bin mit ihnen z.B. Ende 2018 nach Ägypten geflogen. In diesem Fall spielt das Land auch keine Rolle, sondern einfach nur der Preis. Ich wollte damals auf jeden Fall Sonne und deshalb ist meine Entscheidung auf Ägypten gefallen. Zwischen Weihnachten und Neujahr ist im Übrigen eine wahnsinnig günstige Zeit dorthin zu verreisen – aber, wie gesagt: Diese Art von Auszeit ist zeitlich nicht planbar. Aber gönn sie Dir!
Auf der anderen Seite gibt es noch die Art von Ruche-Suchend, bei der man einfach mal wieder raus möchte und vielleicht gerade keiner der Freunde Zeit oder Geld hat, Dich zu begleiten. Man möchte keine großen Abenteuer erleben, ob jemand dabei ist oder nicht, macht in diesem Moment keinen großen Unterschied, aber man hat einfach das Bedürfnis, mal wieder ein Stückchen mehr von der Welt kennenzulernen. Hierfür empfehle ich so ziemlich jede Städtereise innerhalb Europas. Innerhalb von Europa kann man – auch als Frau – sehr einfach, sicher und entspannt reisen. Wirklich schief gehen kann hier kaum etwas, oftmals benötigt man noch nicht einmal eine lokale Simkarte, seitdem die Roaminggebühren abgeschafft wurden, weil das Land vom Provider abgedeckt ist. Von Deutschland aus gibt es oftmals günstige Flüge in europäische Metropolen, so ziemlich jeder spricht Englisch (manchmal sogar Deutsch) und ein Airbnb ist schnell gebucht. Vom Flughafen aus in die Stadt gibt es immer und überall öffentliche Verkehrsmöglichkeiten oder (leider noch nicht überall, aber in vielen Städten) Uber. Auch gibt es innerhalb Europas kaum wesentlich kulturelle Unterschiede was z.B. Kleidervorschriften oder Essgewohnheiten angeht, was die Reisevorbereitung deutlich einfacher macht. Nichtsdestotrotz schadet es nicht, sich vorab ein wenig einzulesen und das ein oder andere Tuch oder Schal einzupacken, falls man bspw. eine religiöse Stätte besichtigen möchte. Auch empfehle ich in beiden Fällen mit Handgepäck zu reisen, da das meistens ausreicht. Wie Du das am besten packst, kannst Du hier nachlesen.

2. Der/die Abenteuer-Suchende
Auf der anderen Seite gibt’s dann noch den Abendteurer (genderneutral). Wenn das Deine erste Reise allein ist, lege ich Dir auf jeden Fall erstmal einen europäischen Städtetrip ans Herz. Du musst Dich nicht direkt überfordern. Außer Du bist ein sehr extrovertierter Mensch, aber dann ist das vermutlich nicht Deine erste Reise allein. Abenteuersuchende Alleinreiser sind oft nicht nur in extremeren Situationen auf sich allein gestellt, sondern auch in alltäglichen Situationen, in denen sie gerne unter Menschen wären. Du musst offen auf Fremde zugehen können, wenn Dir danach ist, Du musst selbstbewusst mit neuen Situationen und vor allem Kulturen umgehen können, Du musst weltoffen sein und Dich auf die neue Welt einlassen können – erwarte und verlange nicht, dass sich im Ausland alle auf Dich einstellen. Du hast Dich dafür entschieden dorthin zu gehen, also bist Du die Person, die sich auf Dinge einstellen und einlassen muss. Fang am besten klein an: Auch in Europa kann man Abenteuer erleben und neue Menschen kennenlernen. Du musst nicht direkt für ein ganzes Jahr allein in Südamerika sein, Du darfst auch erstmal mit einer oder wenigen Woche(n) anfangen, um zu gucken, ob das was für Dich ist. Einen Aspekt vergisst man oft, weil man ihn unterschätzt: Im Normalfall hast Du niemanden, mit dem Du all Deine neuen Eindrücke und Erfahrungen teilst. Es gibt keinen Partner, großen Bruder oder guten Freund an Deiner Seite, mit dem Du abends den Tag Revue passieren lassen kannst, der Deine Hand nimmt, wenn Du überfordert bist (Unterschätze fremde Kulturen und fremde Gepflogenheiten nicht!) oder Dir bei Planungen und Suchen hilft.
Wenn das alles okay für Dich ist, ich Dir jetzt nicht zu viel Angst gemacht habe und Du mutig genug bist, es zu versuchen, dann erwartet Dich eine Welt voller Möglichkeiten und neuen Erfahrungen, die Dich – so klischeehaft es klingt – für Dein Leben lang prägen werden. Du wirst neue Freundschaften knüpfen, Geschichten hören, Tellerränder verschwinden lassen und Blickwinkel erweitern … und doppelt so groß nach Hause kommen, wie Du losgezogen bist.
Versprich mir nur im Vorfeld eines: Romantisier das Abenteuer allein nicht zu sehr. Es wird – jedenfalls für mich – immer schöner sein, gemeinsam neue Welten zu erkunden und Abenteuer zu erleben als allein.

Gute Reise 🙂

World of mine

I’m often asked where I come from. And my answer always is: „I’m from all over the world.“

Well. I just can’t exactly tell where I’m from. To my mind, origin is a feeling combined with emotions and not just a place. I feel happiest the more I can learn about the world and its citizen and really get to know them. I consider it an incredible privilege to have been born and raised in Germany and to have my home base here, from where I start all my adventures, but I feel a part of the whole world.

Welcome to my world, welcome to my journey!

Travel on a Budget

Before and during a trip it is very easy to save a fortune. Which tricks I like to do, I’d like to present to you here. Since I will hopefully get to know many more valuable ideas, I promise to keep you up-dated. Feel free to comment on your experiences and as a comment below!

1. Book flights and overnight stays separately
If you book the flights separately from the overnight stay and not via a travel agency or tour operator, you can easily save several hundred euros in advance. Thanks to flight search engines, you get a good overview and compare all airlines with one single mouse-click. Also for open jaw flights, you should keep your eyes open if you want to fly to several destinations. For overnight stays there are also search engines with best price guarantee. However you should also compare search engines with each other. It’s not too unlikely that one hotel is cheaper at Booking.com and the other one on another website.

2. Compare, compare, compare!
Comparison is very time-consuming, but all the more effective and cost-reducing. Compare flights, compare accommodations, but also compare tours or restaurants. The more often you do this, the more fun you’ll find it – I promise 🙂

3. Travel season
Find out in advance about vacations and holidays – both locally and here in Germany. You often save up to half the amount if you book outside the holidays or main tourist season. The ocean is still warm in September, the sun is shining already in May, you not only save a lot of money, but have the whole country almost for yourself. Those who are flexible by a few days can also pick the cheapest flights.

4. Early booking
You already know you want to travel the world a few months from now? Then book as early as possible. Especially when it comes to intercontinental flights. The saying that flights are the cheapest six weeks before departure is no longer reality and if you take too much time with booking your accommodation, the best rooms will be gone and you will have to restepick.

5. Visa
Also, if you need to apply for a visa, you should do so as early as possible. Some countries like to take some time to get your visa approved and it can take several weeks to process. If you are under time pressure you can easily pay the double for an express visa.

6. Deleting cookies and booking via the computer
As in real life, cookies leave visible traces – not crumbs, but information. So after you’ve researched a country online or searched for flights, you should delete your cookies before actually booking. Search engines will be less able to track your plannings and you will see how many prices often drop a little. In general I recommend to book only via the computer. Smartphone purchases are often spontaneous purchases, which is why prices are often set higher than on the computer, which is only used when you have the time – and so also have time to compare prices. Another possibility is to open an incognito-tab. No information is collected here.

7. Light luggage
Find out in advance via the airline website how much hand luggage and luggage you can take with you free of charge and how big or heavy it can be. Nowadays there are many fluctuations and it actually happened that my hand luggage has been weighed and I had to pay extra. If you don’t have enough space in your hand luggage, book a suitcase in advance. You pay much less than at the check-in at the airport. If you are travelling in groups, maybe all of your clothes fit into one big and a smaller hand luggage suitcase, so you only have to book one check-in suitcase. In most countries and accommodations you can wash or have washed your clothes locally, which is often much cheaper than a second suitcase.

8. ISIC Card
The International Student Identity Card is the only globally accepted verification of student status. It currently costs € 15.00 per year or can be applied for free of charge via the DKB. Germany is lagging behind when it comes to student discounts, but worldwide you can save a lot of money on admission tickets and shopping.

9. Local SIM Card
In order to always be reachable on the road or to have the possibility to research something or have it translated, I buy a local SIM card in – almost – every country with mostly about 3 GB data volume. Within the EU this is fortunately no longer necessary since summer 2017, but outside of the EU you can now tell your mom in the deepest jungle that you are well. It is often best to not buy them directly at the airport, as they are much cheaper in the city centre. On arrival, you should have the seller directly put them to use to make sure that they work and are properly adjusted.

10. On-site travel
On holiday I like to rent a car in order to get to places that tourist coaches can’t reach. But you are not always allowed to drive yourself in foreign countries, sometimes you need an international driver’s license or rarely even a local one. Public and long-distance transportation often work even better abroad than in Germany and costs only a fraction of expensive taxi rides or domestic flights. They can almost always be booked online and paid for by credit card or PayPal. If you don’t want to travel by public transportation, you can also change to Uber. But be aware of your CO2 emissions.

11. Do your research!
Informing is half the battle. Travel guidebooks are unfortunately not always up to date and so it is also important to browse travel blogs or other websites. You will not only learn a lot about the country you are going to visit and the culture or manners you are supposed to follow, but you will also learn many clever tricks that will make your stay more pleasant and cheaper. Often there are combo tickets or specific time slots, in which you pay less.

12. The magic word: L-O-C-A-L
Eat locally, sleep locally, drive locally, shop locally, tour locally … local is not only more sustainable, but also cheaper. Local food is even more delicious so far! Especially when it comes to food, „flat rate“ and „all inclusive“ are well out. This gives you the opportunity to taste new restaurants every day, to eat your way across the country and not be forced to return to your hotel at lunchtime or evening. Sleeping locally allows you to experience a completely different perspective and opens up so many ways to really get to know the country and its inhabitants.

13. Additional flight fees
Why flights via search engines are often much cheaper than booking directly with an airline? Quite simple: Search engines earn their money with all the gimmicks they want to sell you shortly before the booking is completed. Travel cancellation insurance, additional luggage, hotels, seat reservations and much more. Additional luggage is the only thing I sometimes book in addition, because it is cheaper there than at the airport (you can check this on the homepage of the airline). The travel cancellation insurance, which is offered to you here, usually does not cover much and is not worthwhile in any case. If you are unsure about the beginning of your trip, it is better to conclude it privately and according to your requirements. A seat reservation is also superfluous. Check in online in time and you have the free choice between (almost) all seats.

Travel library

„Sometimes you read a book so special that you want to carry it around with you for months after you’ve finished just to stay near it.“, Markus Zusak.

In my everyday life I always have a book in my handbag or backpack with me. For me, every trip preparation involves hours of browsing through travel blogs or books and even without researching you rarely see me without a book in my hand or in search of new artworks.

Here I present to you all my jewellery pieces, which I enjoy before, during, after or between my travels, in order to either increase my wanderlust or to gain new impressions. Of course this list will be updated regularly 🙂

I’m looking forward to your book suggestions in the comments!

1. 1.000 Places to see before you die (Patricia Schultz)
The not-so-small all-rounder always has the right answer to the question „What shouldn’t I miss?“ for (almost) every country. Before each trip I take a look inside to make sure I don’t miss anything I should see before I die.

2. Frühstück mit Elefanten (Gesa Neitzel)
To ignite your african Fernweh.

3. Licht und Schatten in Namibia (Anna Mandus)
To ignite your african Fernweh.

Sustainable travels

It is not always easy to simply leave your footprints while travelling, but in many countries it is even more important. Hardly any other country in the world has the privilege of offering such good educational opportunities in sustainability as we do in Germany can take advantage of.

It is so often said that travelling transforms people, that sometimes you just want to roll your eyes. Unfortunately I have to tell you that travelling really do transforms us. Travel reveals new perspectives, lets you immerse yourself in new worlds and get to know new emotions that you really didn’t know you had before. Travelling also creates new consciousness. Awareness for yourself, for your fellow human beings, for what is really important and also for the environment. Of all the places I have been allowed to visit and the cultures that have shown me their world, at one time or another I would like to be able not only to tell about and show photos to my future generations. I additionally want to give them a chance to see it with their own eyes!

It is only possible to preserve all the beautiful places and cultures of this earth if we all work together – and if it is only small things. For this reason I try to list all the tips & tricks that will make it easier for you to travel sustainable. Since the list will not be complete so quickly and there always are new little things that you can do, I am very happy about your ideas in the comments.

Before I forget: What is sustainable abroad is also at home 🙂

0. Compensating CO2 emissions
I know, I know, I know. Compensating your CO2 emissions is not the same as not flying at all. I knoooow. However, despite flying I have a very low Ecological Footprint (6.37 tons), because I consciously ensure to take care of many things in my everyday life. Because I can’t hold back my curiosity for the world, I treat myself to the luxury of travelling. This makes it even more important for me to compensate every single one of my flights via websites such as ClimatePartner or Atmosfair. For a flight from Stuttgart to Hamburg this is about 10€ (a distance that I usually travel by train) and for a flight from Munich to Namibia round about 60€ – absolutely adequate in relation to the ticket price.

1. Very simple, very effective: (virgin) plastic sucks.
Most plastics are simply unnecessary. Why are bananas or oranges again individually packed in plastic? They already have a peel. Or why does the apple, already packed in plastic, have to be packed again in a plastic bag to go in the backpack? Well. You know what I’m trying to get at. Of course, plastic-madness cannot be avoided in many countries, but it can at least be limited. Take a Juuuute with you on holiday and at least leave out the plastic bags. Since there are often only 0.5L water bottles or 5L (and more) water canisters to buy in regions such as Southeast Asia and the tap water is absolutely not drinkable, I bought drinking bottles, which can be filled via the water canisters and thus save at least a little plastic. These bottles are also foldable (as I ususally like to travel with little luggage only), leak proof and of course BPA free.

2. Saving towels, water and electricity
Just act like you’re at home. You don’t wash your towels every day, do you? Hang towels and don’t place them on the floor, turn off the water while brushing your teeth or soaping your hands and pull the charging cable out of the socket as long as you no longer need it. Many countries have an acute water crisis and the water you are wasting is then missing in the daily lives of the local people. And the mains voltage abroad is rarely as stable as it is in Germany. So before the fuses blow and you have to replace them, it’s better to plug in your mobile phone after blow-drying your hair or simply let your hair air-dry – it’s better for them anyways. BTW: The air conditioning also works when you turn it on as soon as you get back. It doesn’t have to run empty all the hours.

3. Shopping locally and giving tips
Buying from local traders not only has the advantage of again saving a lot of plastic, as the fruits are not individually packaged on the market, but the inhabitants of the country are also supported so that they can secure their livelihood. In addition, the product does not come from the other side of the world, but has only a few metres of transport distance covered. Another important aspect in this context is tiping. This also helps the local peeps to secure a livelihood for themselves and their families. €1.00 does not hurt us in our travel budget, but in other countries it is often almost a daily wage. However, there are also countries in which the tip has already been added to the total amount as a service or tourist fee (e.g. Russia), or tip giving is even rude. At this point #10 comes into action 🙂

4. Avoid torturing animals and tourism activities
A topic that is really close to my heart is to avoid activities like elephant riding, tiger petting or taking selfies with koala bears. These are ALWAYS tied to torture and unbelievable cruelty to animals – no matter what you are told! You can find out more about these topics on countless web pages online. Learn to say no! Even if the little girl looks so cute and needy, who stands in front of you and lets the monkey dance. You alone decide about your actions and whether you want to support immoral and questionable attractions – especially for tourists founded and that have nothing to do with the true culture of the country. Do you love animals and spending time with them? Then why not visit an elephant recovery station rather than riding them?

5. Straws and plastic cutlery
In fact, disposable straws and plastic cutlery are among the most unnecessary inventions in the world. Okay, that was too hard. But they’re both really polluting. The lifespan is about 10 minutes, depending on the eating speed, and the level of pollution they cause to not only the oceans is certainly not to be outweighed. Therefore always in my hand luggage: Göffer. A combination of fork (Gabel), spoon (Löffel) and knife (Messer) that was originally intended to make camping easier. But it’s also the best – always reusable – companion on the road.

6. Quality instead of quantity
It really doesn’t have to be a 0.50ct T-shirt from Primemark or the overpriced „I ♥ Mallorca“ shirt from the cheap tourist-shed by the beach. After washing them twice they are both damaged anyways. Those who would like to have a lasting souvenir from their holiday should rather pay a visit to the tailor nearby. This is where the money stays with the one who does the work and doesn’t have to be passed on to junk-empires. So the hand-woven scarf from a Balinese aboriginal village not only has a future, but also tells a wonderful story that you can carry with you every day.

7. Local transport or the good old bicycle
It does not have to be the cab for each route, the scooter or an Uber. Often you are even faster with a tram or subway, and of course much cheaper, travelling in metropolises. If you have some time, it can also be very nice and relaxing to rent bicycles and explore the area with them. Of course, you can rarely do without the most ecologically harmful vehicle: the plane. But here, too, you can make a small contribution to the environment: You can now compensate your CO2 emissions. These are calculated by different organizations and can be compensated at least a little bit in donations to environmental organizations. By the way, many buses and other transportation facilities also offer this compensation.

8. Benefiting from the digital age
Nowadays we always carry one device with us: the smartphone. You really don’t have to print out all the boarding passes you get from the online check-in or hotel booking confirmations, you can just save the PDF on your smartphone. If you want to make sure to have access to your booking confirmations when- and wherever you are and are afraid that the e-mail could get lost or that the battery dies, you can also save it to your dropbox and access it from anywhere. Google Maps also offers the free of charge feature to save maps offline. If you safe the visited country offline in Germany in advance, you will not have to take a haptic map with you. All of this not only saves paper, but also luggage.

9. Set an example
I can hardly count how often I have been looked at crookedly abroad when I negated the plastic bag whilst shopping. In many places people simply don’t know what pollution means due to a lack of education. So your job is: Setting an example and educate as often as possible, hoping that even the smallest change can be accomplished.

10. Get informed!
When it comes to sustainability, too, the top priority is to keep yourself informed. Does the country currently have a water shortage? Should you avoid unnecessary use of electricity? What is the general situation? Answering all these questions helps you to support the country locally, to protect the environment and to not make everyday life unnecessarily difficult for the inhabitants.

11. Bring special waste back home with you
In very few countries waste is recycled as well as in Germany. Therefore you should simply take special waste, such as batteries, back home with you and dispose them there. Even packaging waste that you already have before your trip can be disposed in the Gelber Sack before your travels and don’t even taken with you.

Carry-on luggage packing list

Packing my suitcase and taking with me … I really wouldn’t call myself a „minimalist“, but I get along pretty well with little belongings. In everyday life I just feel more free, more relieved and therefore happier. I also enjoy spending money on good food and even better travel more than on the twentieth pair of shoes or the fifteenth sweater.

It’s the same on holiday: travelling only with hand luggage not only makes me a lot more flexible, but also – at least for me – happier. No endless waiting at the baggage claim, no luggage that gets lost, no five suitcases that I have to carry around the world with me and take care of. Travelling with light luggage is not only less stressful, but also cheaper! The € 30,00 and more for the additional luggage I prefer to put in the travel budget. Additionally: The lighter the luggage, the lower the CO2 emissions – both via airplane and car.

It really isn’t that difficult to travel with only hand luggage. Of course, one or two more thoughts about what to pack and put on have to be thought about beforehand, but here, too, routine comes in quickly.

Whether hand luggage is sufficient or not always depends on the country and the duration of the trip. I don’t want to do a five-week trip through Vietnam alone with hand luggage. Especially since it is sometimes much more practical to climb mountains or hike through caves with a big backpack than with a small trolley. But if I fly to Albania for a week or to Lisbon for a long weekend, hand luggage is really all you need.

The maximum dimensions for hand luggage are 55 cm x 40 cm x 20 cm, so it’s a good idea to buy a piece of luggage that matches these dimensions to make sure you don’t have to have five different ones, depending on the airline. In addition, the net weight of the luggage is very important. Depending on the airline, the hand luggage (loaded) may not weigh more than 6 – 10 kg. So it makes sense to make sure that the net weight of the bag or suitcase is as low as possible.

Are you rather the trolley or the backpack type? You have to answer this question yourself. Both types are allowed as hand luggage. A backpack has the advantage of always having your hands free, because you always carry it on your back, the net weight is often much lower and you are not affected by road conditions (cobble stones, mud, etc.). The advantages of a trolley are that you are not sweaty on your back, because you carry 10 kg on yourself, you can generally pack more clearly and neatly and you don’t look like a typical backpacker. Actually, I am the total backpack type (I own more backpacks than handbags (handbags I own exactly one)), but I bought a trolley now because the destinations I travel with hand luggage are absolutely suitable. Whether it was a wise investment will be seen.

Documents:

  • identity card or passport (visa if applicable)
  • (international) driving licence
  • health insurance card or international health insurance certificate
  • credit card to withdraw cash free of charge
  • ISIC (international student identification card)
  • flight ticket and booking confirmations (via airline app or as PDF)

In addition, I have scanned all documents and saved them as PDFs in my Dropbox to ensure access from anywhere at any time.

Liquids:
Since 2006, only small bottles with a capacity of 100 ml, packed in a resealable, transparent 1L bag, are allowed in hand luggage. In order to avoid unnecessary plastic waste, I don’t buy the travel sizes in the drugstore every time anew, but have leak-proof, refillable silicone bottles. I am also starting my first attempts with hard soap for (curly) hair and body. Let’s see how it works. I’ll keep you posted.

Should these run empty along the road, don’t panic! You can buy the common beauty brands in any small town worldwide, no matter how outlying. Also the mascara, liquid concealer or mousse must fit in the bag in <100 ml sizes. Only one 1L bag per passenger is permitted. These are scanned separately at the security checkpoint, which is why you should keep them handy so as not to delay things unnecessarily. If you don’t have a Ziplock bag at hand, you can buy it at the airport (way too expensive) or do it in advance at the drugstore or IKEA – of course a reusable bag made of more stable material is even better.

Electronics:

  • smartphone (+ charging cable)
  • powerbank (not in every country is the voltage high enough to recharge it)
  • headphones (+ splitter)

  • socket adapter, if required
  • eBook-Reader (Due to the battery life and the weight, I decided on the Tolino 2HD and was not disappointed so far.)
  • my beloved camera with my beloved lenses (+ charging cable and spare battery)
    • camera (with neoprene hand strap): Sony Alpha 58
    • standard lens: 18 – 55 mm
    • ultra wide-angle lens: 10 – 20 mm
    • telephoto lens: 70 – 300 mm
    • pancake lens: 35 mm / f 1.8

        

        

You should also keep the electronics handy, as they will also be scanned individually during the security check depending on the country.

Miscellaneous:

  • toilet bag / washing bag
    • What has to go in here, you have to know for yourself 🙂 My advice: Place everything you use in a pile on the morning before your departure, from which you can then choose what to take with you on the journey and what can stay at home. But you won’t forget anything.
    • handwash paste
  • (inflatable) neck pillow

        

  • Gorillapod

  • sunglasses
  • handbag / small backpack for day trips
  • reusable (foldable) water bottle

  • optional and depending on the destination: travel pharmacy (Especially in European countries, but also intercontinental, you can also buy them unproblematical locally in the pharmacies and often buy the same products as in Germany.)
  • optional: clothes bag or jute bag for dirty laundry
  • optional: silk sleeping bag

Clothes:
The motto here is: quality instead of quantity and no room for „just in case“. Think carefully about how many days you are on the road and what you have planned there. Do you need sportswear? A special pair of shoes? A thick jacket? You can put on your heaviest or most space-guzzling clothes on on the flight and thus save a little space and weight in your suitcase. It is important that you pack clothes you can combine nicely. A cute summer dress is airy enough for a hot lunch and combined with a blouse perfect for the evening. I have to admit that I rarely travel longer than ten days with only hand luggage, because I like to have room in my luggage for souvenirs and also enough clothes. But even a longer journey is no problem, as nowadays you can wash anywhere in the world or you can find laundrettes and in case of need you should always have a hand washpaste with you, for which you only need a sink. The next important advice is: Roll it up! Sounds funny, but it’s real. If you roll your clothes, this not only has the advantage that they remain wrinkle-free as far as possible, but they also take up considerably less space.

I always stow my shoes in shower caps when travelling. Either a pair or one shoe per cap – depending on how they fit better into the suitcase. The shower caps are usually so robust that I can use them for years.

Do you have any other tips I forgot to list here? Then I’m really happy about your comment!

The me beyond the words

In my first grade report card, my class teacher, Mrs. Nagel, wrote about me:
„Bahia is always very communicative to her teachers, but well behaved.“

To be more precise, this means that I have always liked to talk.

I really like to talk and I really like to travel – so why not combine both?
My name is Bahia Fox, I was born in June 1991 and my bucket list is as long as a jokes beard.
Besides talking and travelling, my other great passion is photography.

By now I have moved 24 times, which probably influences my wanderlust – but I can’t and don’t want to imagine it any other way.
It’s not just wanderlust that drives me to want to travel the world.

Above all it is curiosity and hunger for knowledge.
I hope I can put into words how beautiful the world and its people are out there.

Enjoy reading!

Bahia ♥

Handgepäck-Packliste

Click here for the english version.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit … als Minimalistin würde ich mich nun wirklich nicht betiteln, aber ich komme ziemlich gut mit wenig Besitz aus. Im Alltag fühle ich mich damit einfach freier, leichter und dadurch glücklicher. Außerdem macht es mir viel mehr Spaß, Geld für gutes Essen und noch bessere Reisen auszugeben, als für das zwanzigste Paar Schuhe oder den fünfzehnten Pullover.

Ähnlich geht es mir auch im Urlaub: Nur mit Handgepäck zu reisen, macht nicht nur um einiges flexibler, sondern – zumindest mich – glücklicher. Kein ewiges Warten am Gepäckband, kein Gepäck, das verloren geht, keine fünf Koffer, die ich mit mir durch die Welt schleppen und auf sie aufpassen muss. Mit leichtem Gepäck zu reisen ist nicht nur stressfreier, sondern auch günstiger! Die € 30,00 und mehr für die Gepäckzubuchung packe ich lieber in die Reisekasse. Je leichter das Gepäck, desto geringer im Übrigen auch die CO2 Emissionen – sowohl via Flugzeug als auch Auto.

Es ist auch wirklich gar nicht so schwierig, mit nur Handgepäck zu verreisen. Natürlich muss man sich im Vorfeld ein oder zwei Gedanken mehr darüber machen, was man einpacken und anziehen möchte, aber auch hier kommt schnell Routine rein.

Ob Handgepäck ausreicht oder nicht, kommt aber natürlich auch immer auf das jeweilige Reiseland und vor allem die -dauer an. Eine dreiwöchige Reise durch den Vietnam möchte ich nun auch nicht alleine mit Handgepäck bestreiten. Zumal es manchmal auch viel praktischer ist, mit einem großen Rucksack, als einem kleinen Trolley Berge zu besteigen oder Höhlen zu durchwandern. Fliege ich aber für eine Woche nach Albanien oder für ein langes Wochenende nach Lissabon, reicht Handgepäck wirklich aus.

Die Mindestmaße für Handgepäckstücke betragen 55 cm x 40 cm x 20 cm, also empfiehlt es sich, ein Gepäckstück zu kaufen, dass diesen Maßen entspricht, um sicher zu gehen, dass man – je nach Airline – nicht fünf verschiedene besitzen muss. Außerdem ist das Eigengewicht des Gepäckstücks sehr wichtig. Je nach Airline darf das Handgepäckstück (beladen) nicht mehr als 6 – 10 kg wiegen. Also macht es Sinn, beim Kauf darauf zu achten, dass das Eigengewicht so gering wie möglich ist.

Bist Du eher der Trolley- oder der Rucksacktyp? Diese Frage musst Du Dir selber beantworten. Beide Formen sind als Handgepäck zulässig. Ein Rucksack hat den Vorteil, dass man die Hände stets frei hat, weil man ihn immer bei sich trägt, das Eigengewicht ist oft deutlich geringer und man ist unabhängig von den Straßengegebenheiten (Kopfsteinpflaster, Matsch, etc.). Die Vorteile eines Trolleys sind, dass Du am Rücken nicht verschwitzt bist, weil Du 10 kg mit Dir herum trägst, Du kannst im Allgemeinen übersichtlicher und ordentlicher packen und man wirkt nicht wie ein typischer Backpacker. Eigentlich bin ich ja der totale Rucksacktyp (ich besitze mehr Rucksäcke als Handtaschen (Handtaschen besitze ich genau eine)), aber ich habe mir jetzt einen Trolley gekauft, weil die Ziele, die ich mit Handgepäck bereise, absolut dafür geeignet sind. Ob es eine sinnvolle Investition war, wird sich noch heraus stellen.

Dokumente:

  • Personalausweis oder Reisepass (ggf. Visum)
  • (internationaler) Führerschein
  • Krankenkassenkarte bzw. Versicherungsschein der Auslandskrankenversicherung
  • Kreditkarte zum kostenfreien Bargeld abheben
  • ISIC (internationaler Studentenausweis)
  • Flugticket und Buchungsbestätigungen (via Airline-App oder als PDF)

Außerdem habe ich alle Dokumente eingescannt oder als PDF in meiner Dropbox abgespeichert, um jederzeit von überall darauf Zugriff zu gewährleisten.

Flüssigkeiten:
Im Handgepäck dürfen seit 2006 nur noch Fläschchen mit einem Fassungsvermögen von 100 ml, eingepackt in einem wiederverschließbaren, durchsichtigen 1 L Beutel, mitfliegen. Um unnötigen Plastikmüll zu vermeiden, kaufe ich nicht jedes Mal auf’s Neue die Reisegrößen im Drogeriemarkt, sondern habe auslaufsichere, nachfüllbare Silikonfläschchen.

Sollten diese unterwegs leer werden, no panic! Mittlerweile kann man weltweit in jedem noch so abgelegenen Örtchen die gängigen Beauty-Marken kaufen. Auch der Mascara, Flüssigconceiler oder Schaumfestiger muss in <100 ml Größen in den Beutel passen. Pro Passagier ist lediglich ein 1 L Beutel zugelassen. Diese werden an der Sicherheitskontrolle separat gescannt, weshalb Du sie griffbereit aufbewaren solltest, um nicht unnötig aufzuhalten. Hast Du keinen Ziplock-Beutel zur Hand, kannst Du ihn (für viel zu viel Geld) am Flughafen kaufen oder machst das im Vorfeld schon im Drogeriemarkt oder IKEA – noch besser ist natürlich ein wiederverwendbarer Beutel aus stabilerem Material.

Elektronik:

  • Smartphone (+ Ladekabel)
  • Powerbank (nicht in jedem Land ist die Spannung hoch genug, um sie wieder aufzuladen)
  • Kopfhörer (+ Splitter)

  • ggf. Steckdosenadapter
  • eBook-Reader (Aufgrund der Akkulaufzeit und des Gewichts habe ich mich für den Tolino 2 HD entschieden und wurde bisher nicht enttäuscht.)
  • meine geliebte Kamera mit meinen geliebten Objektiven (+ Ladekabel und Ersatzakku)
    • Kamera (mit Neoprenhandschlaufe): Sony Alpha 58
    • Standardobjektiv: 18 – 55 mm
    • Ultraweitwinkelobjektiv: 10 – 20 mm
    • Teleobjektiv: 70 – 300 mm
    • Pancake: 35 mm / f 1.8

        

        

Auch die Elektronik solltest Du griffbereit halten, da auch diese landesabhängig bei der Sicherheitskontrolle einzeln gescannt wird.

Sonstiges:

  • Kulturbeutel / Waschtasche
    • Was hier rein muss, musst Du selber wissen 🙂 Mein Tipp: Lege am Vormorgen der Abreise alles, was Du benutzt auf einen Haufen, aus dem Du dann auswählen kannst, was auf die Reise mit muss und was Zuhause bleiben kann. Aber vergessen wirst Du so schon mal nichts.
  • Rei in der Tube
  • (aufblasbares) Nackenkissen und Schlafmaske

        

  • Gorillapod

  • Sonnenbrille
  • Handtasche / kleinen Rucksack für Tagestouren
  • (wiederverwendbare) faltbare Trinkflasche
    [Nachtrag Sommer 2019] Mittlerweile verwende ich eine Soulbottle aus Glas oder eine Edelstahl-Flasche, weil diese auch wieder zu 100% gereinigt werden können.

  • optional und abhängig vom Reiseziel: Reiseapotheke (Vor allem in europäischen Ländern, aber auch intercontinental, kann man problemfrei vor Ort in den Apotheken beraten werden und oft die gleichen Produkte wie in Deutschland einkaufen.)
  • optional: Kleidersack oder Jute-Tasche für Schmutzwäsche
  • optional: Seidenschlafsack

Klamotten:
Hier gilt: Qualität statt Quantität und kein Platz für „nur zur Sicherheit“. Überleg Dir gut, wie viele Tage Du unterwegs bist und was Du alles vor hast. Brauchst Du Sportklamotten? Ein besonderes Paar Schuhe? Eine dicke Jacke? Deine schwersten oder platzfressensten Klamotten kannst Du auf dem Flug anziehen und sparst so ein bisschen Platz und Gewicht im Koffer. Wichtig ist, dass Du Klamotten einpackst, die Du super kombinieren kannst. Ein schönes Sommerkleid ist luftig genug für den heißen Mittag und mit einer Bluse kombiniert perfekt für den Abend. Ich muss zugeben, dass ich selten länger als zehn Tage mit nur Handgepäck verreise, da ich gerne Platz im Gepäck für Mitbringsel und auch außreichend Klamotten habe. Aber auch eine längere Reise ist kein Problem, da man heutzutage weltweit überall waschen kann oder Waschsalons findet und zur Not immer ein „Rei in der Tube“ dabei haben sollte, für das man lediglich ein Waschbecken braucht. Die zweite, wichtige Regel heißt: roll it up! Klingt komisch, ist aber echt so. Wenn Du Deine Klamotten rollst, hat das nicht nur den Vorteil, dass sie weitestgehend knitterfrei bleiben, sondern sie nehmen auch deutlich weniger Platz weg.

Meine Schuhe verstaue ich auf Reisen immer in Duschhauben. Entweder ein Paar oder ein Schuh pro Haube – je nachdem, wie sie vom Platz her besser in den Koffer passen. Die Duschhauben sind meist so robust, dass ich sie jahrelang benutzen kann.

Hast Du noch Tipps, die ich hier vergessen habe, aufzulisten? Dann freue ich mich riesig über Deinen Kommentar!

Reisebibliothek

Click here for the english version.

„Sometimes you read a book so special that you want to carry it around with you for months after you’ve finished just to stay near it.“, Markus Zusak.

Im Alltag trage ich stets ein Buch in meiner Handtasche oder meinem Rucksack mit mir durch die Welt. Zu jeder Reisevorbereitung gehört für mich das stundenlange Stöbern in Reiseblogs oder -büchern und auch ohne Recherche sieht man mich selten ohne Buch in der Hand oder auf der Suche nach neuen Kunstwerken.

Hier stelle ich euch all meine Schmuckstücke vor, die ich vor, während, nach oder zwischen einer Reise genieße, um mir entweder noch mehr Fernweh zu machen oder neue Eindrücke zu gewinnen. Selbstverständlich wird diese Liste regelmäßig erweitert 🙂

Ich freue mich über eure Buch-Tipps in den Kommentaren!

1. 1.000 Places to see before you die (Patricia Schultz)
Der nicht ganz so kleine Allrounder hat zu (fast) jedem Land die passende Antwort auf die Frage „Was darf ich nicht verpassen?“. Vor jeder Reise werfe ich hier einen Blick hinein, um sicher zu gehen, dass ich nichts verpasse, was ich sehen sollte, before I die.

2. Frühstück mit Elefanten (Gesa Neitzel)
Um das afrikanische Fernweh zu entfachen.

3. Licht und Schatten in Namibia (Anna Mandus)
Um das afrikanische Fernweh zu entfachen.

Travel on a Budget

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Vor und während der Reise ist es so einfach, viel Geld zu sparen. Welche Tricks ich dafür benutze, möchte ich Dir hier vorstellen. Da ich hoffentlich noch viele weitere, wertvolle Ideen kennenlernen werde, verspreche ich, Dich hier auf dem Laufenden zu halten. Kommentiere doch gerne Deine Erfahrungen und Tricks unter diesem Beitrag!

1. Flüge und Übernachtungen getrennt voneinander buchen
Wer die Flüge getrennt von der Übernachtung und nicht in einem Reisebüro oder über -veranstalter bucht, spart vorab schon locker mehrere hundert Euro. Dank Flugsuchmaschinen erhält man einen guten Überblick und vergleicht alle Airlines auf einen Klick. Auch nach Gabelflügen sollte man die Augen offen halten, wenn man mehrere Destinationen anfliegen möchte. Für Übernachtungen gibt es ebenfalls Suchmaschinen mit Bestpreis-Garantie. Allerdings sollte man Suchmaschinen auch untereinander vergleichen. So kann es sein, dass das eine Hotel bei Booking.com günstiger ist und das andere auf einer anderen Website.

2. Vergleichen, vergleichen, vergleichen!
Sehr zeitintensiv, aber umso wirkungsvoller und kostensenkender ist das Vergleichen. Vergleichen der Flüge, Vergleichen der Unterkünfte, aber auch Vergleichen der Touren oder Restaurants. Je mehr und je öfter man das macht, desto mehr Spaß wird man daran finden – versprochen 🙂

3. Reisezeit
Informiere Dich vorab über Ferien und Feiertage – sowohl vor Ort als auch hier in Deutschland. Oft sparts Du die Hälfte, wenn Du außerhalb der Ferien oder Hauptsaisons buchst. Das Meer ist im September immer noch warm, die Sonne scheint auch schon im Mai, Du sparst nicht nur viel Geld, sondern hast das ganze Land fast für Dich alleine. Wer um ein paar Tage flexibel ist, kann sich ebenfalls die günstigsten Flüge herauspicken.

4. Früh buchen
Du weißt jetzt schon, dass Du in ein paar Monaten in die Welt möchtest? Dann buche am besten so früh wie möglich. Erst recht, wenn es um interkontinentale Flüge geht. Die Devise, dass Flüge sechs Wochen vor Abflug am günstigsten sind, ist schon lange nicht mehr Realität und wenn Du Dir mit den Übernachtungen zu viel Zeit lässt, sind die besten Zimmer schon weg und Du musst Restepicken.

5. Visum
Auch, wenn Du ein Visum beantragen musst, solltest Du das so früh wie möglich tun. Einige Länder lassen sich bei der Freigabe gerne etwas Zeit und die Bearbeitung kann so schon einmal mehrere Wochen dauern. Stehst Du unter Zeitdruck zahlst Du locker auch mal das Dopplete für ein Express-Visum.

6. Cookies löschen und Buchung über den Computer
Wie im echten Leben, hinterlassen Cookies sichtbare Spuren – zwar keine Krümel, aber Informationen. Nachdem Du Dich also online ausgiebig über ein Land informiert oder nach Flügen recherchiert hast, solltest Du vor der eigentlichen Buchung Deine Cookies löschen. So können Suchmaschinen Deine Planungen weniger gut nachvollziehen und Du wirst sehen, wie viele Preise oft noch ein wenig sinken. Im Allgemeinen empfehle ich außerdem ausschließlich über den Computer zu buchen. Smartphone-Käufe sind häufig Spontankäufe, weshalb die Preise hier gerne höher angesetzt werden, als über den Computer, den man ja nur anmacht, wenn man die Zeit dazu hat – und so auch Zeit hat, Preise zu verlgeichen.
(Stichwort: Dynamic Pricing!)

7. Leichtes Gepäck
Informiere Dich im Vorfeld auf der Website Deiner Airline(s), wie viel Handgepäck und Gepäck Du kostenfrei mitnehmen und wie schwer es sein darf. Mittlerweile gibt es hier viele Schwankungen und es kam tatsächlich schon vor, dass mein Handgepäck gewogen wurde ich drauf zahlen musste. Reicht Dir Handgepäck nicht aus, buche Dir vorab einen Koffer dazu. So zahlst Du deutlich weniger als beim Check-In am Flughafen. Seid ihr zu zweit unterwegs, passen ja vielleicht all eure Klamotten in einen großen und zwei Handgepäckkoffer und ihr müsst nur einen Aufgabe-Koffer dazu buchen. In den meisten Ländern und Unterkünften kannst Du vor Ort (lokal) waschen oder waschen lassen, was oft viel günstiger ist, als ein zweiter Koffer.

8. ISIC Card
Die International Student Identity Card ist der einzige weltweit anerkannte Nachweis des Studierendenstatus. Aktuell kostet sie € 15,00 im Jahr oder ist kostenfrei über die DKB zu beantragen. Deutschland ist ziemlich hinterher was Studentenrabatte angeht, aber weltweit kannst Du vor allem bei Eintrittskarten und auch beim Shoppen viel Geld sparen.

9. Lokale Sim Karte
Um unterwegs immer erreichbar zu sein oder die Möglichkeit zu haben, etwas nachzulesen oder übersetzen zu lassen, kaufe ich mir in – fast – jedem Land eine lokale Sim Karte mit meist so um die 3 GB Datenvolumen. Innerhalb der EU ist das seit Sommer 2017 zum Glück nicht mehr notwendig, aber außerhalb kannst Du so Deiner Mom auch im tiefsten Jungle sagen, dass es Dir gut geht. Kaufe sie am besten nicht direkt am Flughafen, da sie in der
Innenstadt oft wesentlich günstiger sind. Vor Ort lässt Du sie Dir vom Verkäufer direkt einsetzen, um sicher zu gehen, dass sie funktioniert und richtig eingestellt ist.

10. Reisen vor Ort
Im Urlaub bin ich ein großer Fan von Mietwägen, um so an Orte zu kommen, die Reisebusse nicht anfahren können. Aber nicht immer darfst Du in fremden Ländern auch selber Auto fahren. Wenn ich an so manche Metropolen zurück denke, bin ich auch ganz froh, dort kein Auto fahren zu dürfen. Öffentlicher Nah- und auch Fernverkehr funktioniert im Ausland oft sogar besser als in Deutschland und kostet nur ein Bruchteil von teuren Taxifahrten oder Inlandsflügen. Buchbar sind sie fast immer online und bezahlt wird mit Kreditkarte oder PayPal. Wer nicht öffentlich fahren möchte, der kann auch auf Uber umsteigen.

11. Do your research!
Informieren ist die halbe Miete. Reiseführer sind leider nicht tagesaktuell und so ist es auch wichtig, Reiseblogs oder andere Websites zu durchstöbern. Du lernst nicht nur viel über das Land, das Du bereisen wirst und die Kultur oder Sitten, nach denen Du Dich richten solltest, sondern erfährst viele kleine Tricks, die Dir Deinen Aufenthalt angenehmer und günstiger gestalten. Oft gibt es Kombitickets oder Uhrzeiten, zu denen Du weniger zahlst.

12. Das Zauberwort: L-O-K-A-L
Lokal essen, lokal schlafen, lokal fahren, lokal einkaufen, lokal touren … lokal ist nicht nur nachhaltiger, sondern auch günstiger. Lokal essen sogar bisher auch immer leckerer! Gerade, wenn es um Essen geht, ist „pauschal“ und „all inclusive“ schon lange out. So hat man die Möglichkeit, jeden Tag neue Restaurants auszuprobieren, sich quer durch das Land zu essen und ist nicht gezwungen, zur Mittags- und Abendszeit zurück im Hotel zu sein. Lokal schlafen ermöglicht es Dir, einen ganz anderen Blickwinkel zu erleben und eröffnet so viele Wege, das Land und seine Einwohner richtig kennenzulernen.

13. Zusätzliche Fluggebühren
Warum Flüge über Suchmaschinen oft viel günstiger sind als die direkte Buchung bei der Airline? Ganz einfach: Suchmaschinen verdienen ihr Geld durch all den Schnickschnack, den sie Dir kurz vor Abschluss der Buchung andrehen wollen. Reiserücktrittsversicherung, Zusatzgepäck, Hotels, Sitzplatzreservierung und vieles mehr. Zusätzliches Gepäck ist das Einzige, das ich ab und an mal dazu buche, da es dort günstiger ist, als vor Ort am Flughafen (überprüfen kannst Du das auf der Homepage der jeweiligen Airline). Die Reiserücktrittsversicherung, die euch hier angeboten wird, deckt meist nicht viel ab und lohnt
sich in keinem Fall. Wer unsicher ist, was den Antritt der Reise angeht, schließt sie lieber privat und nach seinen jeweiligen Ansprüchen ab. Auch ist eine Sitzplatzreservierung überflüssig. Check‘ Dich online rechtzeitig ein und Du hast die freie Auswahl zwischen (fast) allen Sitzplätzen.