Roadtrip durch den Süden Namibias

Eine der schönsten Reisen, die ich bisher machen durfte, war definitiv dieser Roadtrip durch das südliche Namibia! Damit ihr euch einen ersten Überblick machen könnt, ist hier unsere Route:

Für allgemeine Informationen, Tipps und Tricks klickt euch einfach durch die anderen Post durch oder schreibt mir gerne.

Gereist sind wir im Dezember bis rein in den Januar des Folgejahres – insgesamt etwa drei Wochen. Ich empfehle auf jeden Fall: Je mehr Zeit man einplant, desto besser. Wir hatten nicht nur die schönsten Sonnentage, sondern tatsächlich auch noch das Glück eine der größten Regenzeiten der letzten Jahrzehnte mitzuerleben – in den meisten Fällen sogar so, dass es gerade aufhörte zu regnen, als wir ankamen und die Landschaft in den schönsten Farben des Regenbogens schimmerte. Wenn es in Namibia regnet, reagieren die Menschen anders als in Deutschland: Sie tanzen aus ihren Häusern, können nicht aufhören zu lächeln und sich zu freuen und werden sehr kreativ beim Entwickeln neuer Wassersportarten. Es ist ein Fest! Vor allem, wenn es so viel regnet wie in dieser verfrühten großen Regenzeit 2020/2021.

Das passende Auto – einen Toyota Hilux – mitsamt Dachzelt und vollständiger Campingausrüstung buchten wir (nicht zum ersten und definitiv nicht zum letzten Mal) bei Hubert und seiner Frau Lola. Eine absolute Herzensempfehlung! Hubert und Lola sind unglaublich unkompliziert und mindestens genauso zuverlässig. Zusätzlich sind sie preislich die Günstigsten, die wir gefunden haben. Geht also nicht besser! Grüßt sie lieb, wenn ihr bei ihnen bucht. Am besten meldet ihr euch mit eurer Anfrage direkt unter: iti07553@afol.com.na

Insgesamt betrug unser Roadtrip etwa 3.000 Kilometer Wegstrecke und fast 36 Stunden reine Fahrtzeit. Für diese Strecke verbraucht das Auto ca. 350 L Diesel – bei unserer ökologisch wertvollen Fahrweise (die teilweise auch den verkehrsleeren Straßen geschuldet war) sogar weniger als 300 L!

So ein Dachzelt ist im Übrigen sehr einfach auf- und wieder abgebaut. Wer noch nie in einem geschlafen oder damit gereist ist, muss sich wirklich keine Sorgen machen. Mein erster anleitungsfreier Auf- und Abbau (alleine) hat nur wenige Minuten gedauert (und wurde dann natürlich mit jedem Mal – und zu zweit – schneller und koordinierter) :

Zu zweit ist man aber trotzdem noch am Schnellsten 🙂

Wer noch nie außerhalb Deutschlands (und vielleicht auch Europas) gecampt hat, der wird sehr überrascht sein – positiv! Die meisten Campsites in Afrika bieten nur Platz für wenige Autos (es gibt schließlich auch weniger Reisende) und somit ist campen hier deutlich ruhiger, entschleunigter, entspannter und kontaktloser. Die Campsites sind deutlich schöner als die klassischen Europäischen, was nicht ausschließlich der sie umgebenden Landschaft geschuldet ist. Es ist ein Traum!

Ganz anders als in Europa, kosten die Übernachtungen auf Campsites in Namibia alle nur zwischen 80 – 250 NAD pro Person, Wasser und Strom (sofern vorhanden) inklusive. Wer nicht immer unbedingt campen will, für den bieten die meisten Campsites auch Unterbringungen in Lodges (entweder eine Art Hotelzimmer oder meistens sogar kleine, eigene Häuser mit Bad, Küche und allem, was man braucht) auf dem eigenen Gelände an.

Namibgrens

Die Reise hätte nicht schöner und besser starten können als in Namibgrens! Wir hatten das Auto noch nicht ganz geparkt als uns schon eine Horde bunter Hunde (Buchstäblich!) freudig schwanzwedelnd empfing. Familie Rabie betreibt die liebevoll gepflegte Anlage nun schon leidenschaftlich in vierter Generation. Da die Farm auf 1.850 m Höhe liegt, sind die Durchschnittstemperaturen 10 Grad kühler als in der sie umgebenden Wüste.

Unsere Campsite war das Mountain Camp 2. Das Tolle an genau dieser Campsite ist, dass wir den einen der Granitberge so im Rücken hatten, dass er uns bis morgens 09:30 Uhr kühlen Schatten spendete und wir wunderbar ausschlafen konnten.
Jede Campsite hat seine eigene Dusche, Toilette, kleine Küche und Braai-Area. Feuerholz kann man, wie an so ziemlich jeder Campsite, am Eingang für wenige NAD kaufen.

Noch etwas ganz Besonderes wartete an diesem Abend auf uns: Der Stern von Bethlehem! Nach 400 Jahren kamen sich die beiden größten Planeten unseres Sonnensystems, Saturn und Jupiter, wieder so nahe wie lange nicht und erschienen optisch als ein großer Stern am Himmel! WOW! Als wir mit unserem Abendessen hoffnungsvoll auf einem der Granitfelsen saßen, gingen wir zunächst davon aus, dass wir kein Glück hätten, da es auf einmal sehr bewölkt wurde. Der nächste starke Windstoß fegte dann allerdings den Himmel klar (zumindest so klar, dass ich mit meinem Handy ein halbwegs okay-ishes Foto aufnehmen konnte, bevor sich die Erde weiter drehte und sich die Wolkendecke wieder verdickte) und da war er …

Hätten wir gewusst, wie schön die Umgebung und die Campsite sind, hätten wir auf jeden Fall mehr Zeit als nur eine Nacht hier verbracht. Die Umgebung bietet viele wunderschöne Wanderungen und einfach Raum um hervorragend zu entspannen oder die Seele baumeln zu lassen! We will be back …

Über den Spreetshoogte-Pass fahren wir weiter nach Solitaire, um den weltberühmten Apfelkuchen zu probieren. Den Pass runter empfiehlt es sich auf jeden Fall im Low Range zu fahren, um die Bremsen des Auots zu schonen.

Die Fahrt ist wirklich spektakulär schön! Aber das ist auch wirklich jede Fahrt hier in Namibia.
Der Apfelkuchen der Moose McGregor Desert Bakery in Solitaire ist leider schon ausverkauft als wir ankommen. Trotzdem ist diese kleine Tankstelle, knapp 80 Kilometer vor Sesriem, einen Abstecher wert.

Sesriem (Deadvlei / Sossusvlei)

Zwei von Namibias berühmtesten Highlights, die Dune 45 in Sossusvlei und das Deadvlei, sind nur wenige Kilometer von Sesriem entfernt. Die Sesriem NWR Campsite ist zwar nicht ansatzweise so charmant und schön wie Namibgrens (sie ist eben auch staatlich geführt und nicht in privater Hand), aber sie ist die am nächsten zum Parkeingang Gelegene, an sich sauber und die Mitarbeiter freundlich. Jede Campsite hat einen eigenen großen, schattenspendenden Baum, einen eigenen Wasserhahn und einen eigenen Stromanschluss; Bäder und Spülbecken sind gemeinschaftlich. Die Anbieter versuchen den Müll zwar zu trennen, aber die Böden der Tonnen sind leider teilweise so kaputt, dass der Müll entweder rausfällt und durch die Gegend weht oder eben direkt in einer der anderen Tonnen entsorgt werden muss, um eben genau das zu vermeiden.

Der Namib Naukluft Park ist mit ca. 50.000 km² das größte Schutzgebiet Namibias. Das Wort „Vlei“ kommt aus dem Afrikaans und bedeutet „Pfanne / Senke“. „Sossus“ wiederum kommt aus der Sprache der Nama und steht für „blinder Fluss“ – der Name Sossusvlei spielt auf den Tsauchab-Fluss an, dessen Wasser (wenn er denn mal welches führt), bereits auf dem Weg zur Pfanne vollständig versickert, ohne jemals (wieder) den Atlantik zu erreichen. In Sossusvlei gibt es nur wenige bis keinen Tag Wasser pro Jahr und dann nur, weil es angeschwemmt wird, nicht weil es dort regnet. Anfang Januar gab es aber tatsächlich das historische Ereignis: Regen in Sossusvlei! Was ein besonderes Schauspiel …

Die bis über 300 m hohen Sanddünen in Sossusvlei und Deadvlei sind die höchsten Dünen der Welt. Die Höchste von ihnen, die „Big Daddy“, sollte am besten früh morgens bestiegen werden. Der Aufstieg ist nicht gerade unanstrengend, dauert je nach Verfassung eine bis zwei Stunden und die 300 Höhenmeter auf Sand laufend sollten nicht unterschätzt werden. Es lohnt sich aber sehr und der Ausblick von oben ist atemberaubend! Aber auch von der Dune 45 und ihren 170 Höhenmetern hat man einen wunderschönen Sundowner-Spot. Der Sand dieser Düne ist im Übrigen fünf Millionen Jahre alt.

Auf der Düne ist es sehr windig und weil ich keine Tasche für meine Kamera dabei hatte, knirscht sie leider auch nach mehreren Wochen noch bei der Benutzung und freut sich sehr auf eine Sensorreinigung, sobald die Fotofachgeschäfte wieder öffnen dürfen.

Vom Gate aus sind es exakt 45 Kilometer zur Dune 45 und insgesamt 60 Kilometer nach Deadvlei. Der Name „Dune 45“ kommt aber übrigens nicht von den 45 Kilometern Entfernung, sondern daher, dass sie vom Atlantik aus gesehen, die 45. Düne ist. Wer zum Sundowner nicht mehr so weit fahren oder hoch klettern möchte, dem empfehle ich die Elim Dune nur wenige Kilometer hinter dem Gate. Sie ist ganz anders schön als die Dune 45 und deutlich einfacher zu erklettern.

Der Park um Deadvlei und die Dune 45 öffnet (im Sommer) von 05:15 bis 20:30 Uhr und darf nicht früher betreten oder später verlassen werden. Das sollte man auf jeden Fall einplanen, wenn man zum Sundowner in den Park fährt oder den gesamten Tag dort verbringen möchte.

Die Straße vom Parkeingang bis wenige Kilometer vor Deadvlei ist seit wenigen Jahren komplett geteert und traumhaft zu befahren. Fünf Kilometer vor dem Eingang zu Deadvlei endet diese Straße allerdings. Wer kein 4×4 hat, kann sein Auto hier abstellen und sich von einem der Shuttle die letzten Kilometer fahren lassen. Auf gar keinen Fall sollte man versuchen mit einem nicht-geländefähigen Auto hier entlang zu fahren – die Fahrt endet schnell und teuer.

Ab hier sind es dann nochmal 30 bis 45 Minuten Fußmarsch, bis man in Deadvlei ankommt. Früh aufstehen lohnt sich wie immer sehr, denn nicht nur der Sonnenaufgang über Deadvlei und Big Daddy ist wunderschön, sondern es wird auch wieder sehr schnell sehr heiß und ein Spaziergang im Sand ist meist anstrengender als man es sich zunächst vorstellt. Die Morgende in der Wüste sind oft verhältnismäßig kalt, also denkt dran, einen Pullover einzupacken.

Wer Big Daddy besteigen will, sollte dies direkt ab dem Parkplatz machen und den Markierungen folgen – vom Vlei direkt aus, ist es sehr sehr sehr (…) sehr anstrengend … trust me. Been there, tried that.

Namtib

Nachdem wir in Sesriem unsere (Dach)Zelte abbrachen, ging es weiter gen Süden zu unserer anderen Lieblingscampsite: Namtib, ein 164 km² großes Biosphärenreservat im Herzen der Tirasberge. Namtib ist ebenfalls eine inhabergeführte Campsite (und Lodge) und hat für deutsche (vor allem süddeutsche) Reisende ein ganz besonderes Ass im Ärmel: Selbstgemachte Spätzle! Und sie sind richtig, richtig lecker! Dazu verkaufen sie verschiedene Varianten Oryx-Fleisch, das sie selbst für den Eigenbedarf jagen, und Milch von den eigenen Kühen. Mhm!

Das Little Hunter’s Rest hat nur sechs Stellplätze und liegt mitten in der Wüste. Hier gibt es weder Handyempfang noch Strom (Strom und Wifi gibt es aber an der Mainlodge für wenige NAD). Perfekt, um einfach mal wieder ein paar Tage anzukommen (wie gerne wären wir auch hier länger geblieben … ). Die Bäder und Spülmöglichkeiten sind wunderschön und sehr sauber. Auch hier merkt man eben sofort, dass die Inhaber ihre Unterkünfte und das gesamte Reservat mit viel Liebe und Leidenschaft pflegen.

„Der Name „Little Hunter’s Rest“ kommt von dem historischen Hintergrund des Gebietes auf dem sich der Zeltplatz befindet. Artefakte und Überbleisel längst vergangener Zeiten, die wir unter den großen Kameldornbäumen gefunden haben, weisen darauf hin, daß Jäger der San (Buschleute) hier oft gerastet haben.“, so die Inhaber.

Wir verbringen die Weihnachtsfeiertage hier und noch nie war Winter, Weihnachten und unangenehme Realitäten (COVID-19) so weit entfernt, wie an diesem Ort.

Danke, Namtib!

Mit uns campt auch noch ein anderes deutsches Paar auf Namtib: Tanja und Armin – ebenfalls aus dem südlichen Deutschland! So können wir es uns natürlich absolut nicht nehmen lassen, den ersten Weihnachtsfeiertag gemeinsam mit Spätzle und Oryx-Gulasch zu feiern. Eine neue Tradition ist geboren…

Wären die Sonneuntergänge auf Namtib nicht so wunderschön, wären sie einfach zu perfekt, um wahr zu sein. Im Tal zwischen zwei Bergen geht exakt in der Mitte auf exakt einer abgebrochenen Bergspitze die Sonne unter. Fast schon zu kitschig … aber eben nur fast.

Schweren Herzens packen wir unser Zelt zusammen und fahren weiter …

Klein-Aus Vista

… wobei es uns die nächste Campsite einfach macht, Namtib nicht allzu sehr zu vermissen. Klein-Aus Vista liegt von Namtib aus vor Lüderitz und Kolmanskop (Kolmannskuppe). Die Site ist umgeben von schönen Mountainbike Trails und Wanderwegen. Piet, der Inhaber, fährt selbst leidenschaftlich gerne Mountainbike und rockt jedes Jahr erneut die 373 Kilometer des Extrem-Radrennen Desert Dash von Windhoek bis nach Swakopmund. Die Campsite und Lodges gehören zur Gondwana Collection, deren Unterkünfte wir bisher auch alle sehr mochten. Kein Vergleich zu NWR!

Klein-Aus Vista hat einen kleinen, sauberen Pool, eine schöne Pool Area mit ausreichend Liegestühlen und frischen Handtüchern, ein leckeres Restaurant und sehr sehr sehr leckere Rock Shandys. Neben Schmuck und Büchern, kann man im Shop am Eingang selbst- und handgemachte Chips oder andere Kleinigkeiten aus der Region kaufen. Die Gemeinschaftsbäder und Spülbecken sind sehr sauber und jede Campsite hat seine eigene Braai-Area mit Tisch und Bänken. Auch hier hat es uns gut gefallen, auch wenn vorerst nichts mit Namtib und Namibgrens mithalten kann 🙂 Weil wir noch so viele Spätzle und Oryx-Geschnetzeltes übrig haben, gibt es direkt noch ein zweites Festessen. Ist ja schließlich noch Weihnachten, ne?!

Für die Nutzung der Wanderwege zahlt man eine kleine Park-Fee im Shop oder direkt in bar in eine kleine Kasse, die dort ausliegt. Über einen der Wege gelangt man dann zum berühmten 100 x 150 m großen Stone Horse – hmm … die Strecke dorthin ist sehr schön und auf jeden Fall eine kleine Wanderung wert. Das Steinpferd an sich ist okay, aber für mich nur halb so beeindruckend wie die Landschaft und die echten Tiere, die wir auf dem Weg dorthin gesehen haben.

Lüderitz / Lüderitzbucht

Nach nun mehr als einer Woche nicht-Zivilisation, Wüste und nahezu Allein-Sein freuen wir uns doch ein bisschen, mal wieder in eine Stadt zu kommen. Dachten wir zumindest.

Auf der Fahrt nach Lüderitz fahren wir am ersten kleinen Geisterhaus vorbei, das uns einen Vorgeschmack auf Kolmanskop gibt.

Die Gegend um Klein-Aus Vista ist berühmt für seine wilden Pferde und auch wir haben Glück! Wobei der Kerl nicht mehr ganz so wild zu sein scheint oder zumindest sehr an Autos und Menschen gewöhnt ist, denn er wollte ganz offensichtlich ein paar Leckereien abstauben. Allerdings ist es nicht nur verboten wilde Tiere zu füttern (auch für die Locals – man darf ihnen lediglich bei Bedarf Wasser und Minerallecksteine zufüttern), sondern auch noch sehr schädlich für die Tiere. Selten wird ihnen Nahrung aus Autos gefüttert, die so in ihrer natürlichen Nahrungskette vorkommt und so kann es gut sein, dass man dadurch den Tieren nicht nur schadet, sondern sie sogar umbringt. Davon abgesehen, dass es schon sehr gefährlich für sie werden kann, wenn sie so an Autos gewöhnt sind, dass sie ihnen auf offener Straße entgegen laufen. Bitte haltet die Augen offen bei der Fahrt – aber das gilt für das gesamte Land, jede Straße und alle Tiere.

Lüderitz hat 12.500 Einwohner und liegt als Hafenstadt am Atlantischen Ozean. Gegründet wurde diese Stadt am 12. Mai 1883 … gegründet? Im Jahr 1883 legte ein deutscher Kaufmann aus Bremen mit seinem Schiff in dieser Bucht an der südwestlichen Küste Afrikas an. Durch Betrug erwarb er Stück für Stück Land von den Einheimischen, das im darauffolgenden Jahr als Grundstein der deutschen Kolonialherrschaft diente. Bis vor etwa 100 Jahren war Namibia nämlich noch eine deutsche Kolonie und hieß Deutsch-Südwestafrika. Der deutsche Kaufmann heißt Adolf Lüderitz und die Bucht trägt bis heute noch seinen Namen. Aufgrund der Diamanten und Bodenschätze war Lüderitz eine lange Zeit sogar die reichste Stadt Afrikas und eine der reichsten Städte der Welt! Mehr darüber erfahrt ihr gleich beim Thema Kolmanskop.

[Side Note: Leider würde es den Rahmen sprengen, an dieser oder einer andere Stelle in meinem Blog ausführlicher über die Deutsche Kolonialzeit zu schreiben. Beschäftigt man sich intensiver mit der deutschen Vergangenheit des Landes, wird schnell klar, dass Namibia viele und gute Argumente dafür hat, sich seiner geschichtlichen Vergangenheit zu stellen und die nationale Identität zu stärken. So erhalten nun die nach deutschen Berühmtheiten oder Feldherren der Kolonialzeit benannten Straßen, Schild für Schild ein neues Leben und werden in historische Größen aus Afrika und vor allem natürlich aus Namibia umgetauft. Denn ein „Vater des Kolonialismus“, der für Leid, Mord und Zerstörung verantwortlich ist, verdient nun wirklich keine eigene Straße. Ich bitte euch aber, bis spätestens vor eurer Einreise nach Namibia ausreichend über die Deutschen Kolonien und Genozide zu lesen und euer eigenes Bewusstsein dieser Epoche gegenüber zu schärfen. Ja, Namibia hat wunderschöne Gebäude aus der Kolonialzeit, ja, in Namibia sprechen sehr viele Menschen fließend Deutsch und ja, in Namibia kann man sehr viele deutsche Produkte kaufen, aber ja, man sollte sich auch bewusst sein, warum.]

Wir übernachten im Kratzplatz bei Familie Kratz, einem sehr liebevoll gestalteten B&B im Herzen der Stadt. Die Familie ist ausgesprochen nett, aber trotzdem entscheiden wir uns spontan dafür, auf nur eine Nacht zu verkürzen, weil uns einfach unser Dachzelt und die herrliche Einsamkeit abseits der Zivilisation fehlt. Wir sind eben doch beide große Fans von trockener Hitze und weniger Menschen. Bevor wir zurück in die Wüste fahren, spazieren wir jedoch noch durch die bunte Stadt (oder besser gesagt: lassen uns vom Wind durch die Gassen pusten), vorbei an der Felsenkirche, den ein oder anderen Kolonialzeitüberbleibseln und fahren bis zum Diaz Point / Diaz Spitze.

Lüderitz hat weniger als einen Regentag im Jahr und dieser ist meist auch nur sehr kurz. Wie Monica Kratz uns erzählte, hatte sie den Regentag in 2020 verpasst, weil sie nur schnell etwas aus der Küche holen musste … in der Zwischenzeit war der Regen dann auch schon wieder vorbei. Dafür windet es in Lüderitz viel. Sehr viel. An 200 Tagen im Jahr weht es sehr stark und an den anderen Tagen … irgendwie auch. Nur eben nicht ganz so stark. Das merken wir auch spätestens am Diaz Point, als ich meine Augen kaum offen halten kann und Andreas‘ Hosentascheninhalt in Windeseile beim Herausholen seines Handys im Ozean verschwindet. Die 80 NAD verbuchen wir dann wohl unter Opfergaben an Poseidon. Oder so.

Kolmanskop / Kolmannskuppe

Keine 15 Kilometer von Lüderitz entfernt, in Richtung Klein-Aus Vista – wo wir spontan beschließen, die zweite Lüderitz-Nacht zu verbringen, weil es uns dort so gut gefiel – befindet sich die Geisterstadt Kolmanskop. Ja, sie ist so cool, wie sie auf Fotos aussieht. Optisch zumindest, denn geschichtlich ist sie nicht nur sehr faszinierend, sondern auch mal wieder traurig und teilweise schrecklich.

Die Geisterstadt ist das heutige Überbleibsel der Diamantenzeit um 1911. Hier lebten damals 300 erwachsene Deutsche mit ihren 44 Kindern. Jedes dieser luxuriösen Häuser hatte fließend Wasser, Strom und eine Telefonleitung. Es gab ein eigenes Krankenhaus, eigene Lehrer für die 44 Kinder, ein Casino, eine Kegelbahn mit eigenem Kegelverein, ein Turnverein, diverse und regelmäßig wechselnde Theater und Opern, einen Ballsaal, ein überdimensioniertes Salzwasserschwimmbad, täglich frische Limonade, Eis für die Kühlschränke und alles, was das Herz sonst noch so begehrte. Denn alle 344 deutschen Einwohner durften das Gelände (auch aus Angst vor Diamantenschmuggel) nicht einfach so wieder verlassen. Diese beispiellose Stadtentwicklung ploppte innerhalb von nur zwei Jahren aus dem Boden. Trinkwasser und Lebensmittel wurden aus dem 1.000 Kilometer entfernten Kapstadt angekarrt. Geld spielte hier absolut keine Rolle und so wurden sogar die Maschinen und das gesamte Baumaterial für die Häuser und Infrastruktur aus Deutschland angeschippt. Im Krankenhaus von Kolmanskop wurde sogar der erste Röntgenapparat Afrikas installiert! Sicherlich auch deshalb, um die Arbeiter auf verschluckte Diamanten zu kontrollieren … sie waren wirklich kreativ. In einem Zimmer des Hauptgebäudes ist dazu heute eine Ausstellung.

Weil außer uns niemand dort war, durften wir sogar (in Anwesenheit des Guides) kegeln!

Gegenüber der pompösen Kolonialhäuser lebten auf engstem Raum in lagerhallenartigen Gebäuden und ohne 24/7-Bespaßung 800 Ovambo, die die Diamanten schurften. Die Arbeiter wurden aus Sicherheitsgründe in regelmäßigen Abständen „ausgewechselt“. Bevor sie jedoch das Gelände verlassen durften, mussten sie 14 Tage in Quarantäne. In dieser Zeit wurde ihnen Abführmittel eingeflöst und ihre Toiletten mit Sieben ausgestattet, um auch ja keinen Diamanten ungesehen nach draußen schmuggeln zu lassen.

Da die Diamanten aus dem Meer angespült werden, muss man dafür nur auf bis zu 5 m Tiefe suchen. Aus 10 Tonnen Sand konnten damals ein bis zwei Karat Rohdiamanten (0,2 – 0,4 Gramm) und bis zum Ersten Weltkriegs eine Tonne Diamanten (5 Millionen Karat) geschürft werden. Aber nein, wir haben keine Diamanten gefunden. Falls doch, so darf man sie natürlich nicht einfach mit raus nehmen.

Kolmanskop öffnet morgens um 08:00 Uhr und schließt bereits um 13:00 Uhr, da die Diamantenmiene bis heute aktiv ist und dort gearbeitet wird. Montag bis Samstag sind die Führungen (auf Deutsch, Englisch oder Afrikaans) um 09:30 Uhr und 11:00 Uhr; Sonn- und Feiertags findet sie um 10:00 Uhr statt. Die Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen und geht lediglich 45 Minuten. Ich kann sie wirklich von Herzen empfehlen!

Der Eintritt kostet 130 NAD pro Person.

Was ich auch empfehlen kann, ist um Punkt 08:00 Uhr am Gate zu stehen. Wir dachten zunächst, dass wir einfach hinfahren, eine halbe Stunde fotografieren und dann wieder gehen. Pustekuchen! Das Gelände ist so groß und interessant, dass man die gesamten Öffnungszeiten dort verbringen kann ohne sich zu langweilen.

Fish River Canyon: Hobas & Fish River Lodge

Eigentlich wollten wir die nächsten zwei Nächte auf den Campsites Boplaas und /Ai /Ais Hotsprings im /Ai /Ais-Richtersveld Transfrontier Park an der Grenze zu Südafrika übernachten. Eigentlich. Beide Campsites haben uns absolut nicht überzeugt und waren sehr „uncharmant“, woraufhin wir spontan beschlossen bis zur Hobas Campsite weiter zu fahren und unser Glück zu versuchen. Im Regelfall muss man keine der Campsites vorbuchen (und schon gar nicht während COVID-19), weil immer Platz ist. Aber so ganz kriegt man das deutsche Organisationstalent wohl nicht aus mir raus und ich bin zunächst etwas nervös. Wie sich herausstellt, ist meine Sorge völlig überflüssig und wir können natürlich noch völlig entspannt zwischen fast allen Campsites wählen. Hier gibt es wieder Strom und Wifi für wenige Dollar. Das Wifi ist allerdings nur semi-schnell und ähnlich stabil. Jede Campsite hat ein kleines Spülbecken; die Waschräume sind wieder gemeinschaftlich.

Mit dem Preis für die Übernachtung zahlt man auch direkt die Parkgebühr. Aktuell liegt diese bei 85 NAD pro Person.

Unsere Entscheidung, die beiden vorherigen Campsites zu skippen, stellt sich als immer besser heraus! Nicht nur, dass Hobas wirklich sehr gemütlich ist, der Sonnenuntergang mal wieder der absolute Wahnsinn war, sondern auch, weil die Hobas Campsite direkt am Fish River Canyon und nur 10 Kilometer vom schönsten Aussichtspunkt auf den Canyon entfernt liegt.

Und so fahren wir am nächsten Morgen nach dem Frühstück direkt zum Canyon – ich bin so gespannt! Der Anblick verschlug mir die Sprache. MIR! Mehr als mehrere „Wow.“ kamen mir nicht über die Lippen und es fällt mir auch heute noch schwer, diese Tiefe, diese Weite und einfach diese Ausmaße und Dimensionen in Worte zu fassen!

Der Fish River Canyon ist mit 160 Kilometern Länge, 27 Kilometern Breite und 550 m Tiefe nach dem Grand Canyon der zweitgrößte Canyon der Welt. Wow. Unglaublich!

Man kann ihn in einem 5-tägigen Marsch bewandern, jedoch nur, wenn das Wetter und die Temperaturen mitspielen. Zu unserer Reisezeit ist der Abstieg (vor allem alleine) verboten, da es im Canyon tagsüber gerne über 50 Grad warm wird und Lebensgefahr droht. Aber diese Wanderung steht definitiv noch auf unserer Liste!

Das Jahr 2020 lassen wir ganz entspannt und ruhig in der Fish River Lodge auf der anderen Seite des Canyons ausklingen.

Eine wirklich wunderschöne Lodge am Kamm des Fish River Canyon, jedoch sind wir sehr froh, die vorherige Nacht auf der Hobas Campsite verbracht zu haben, denn der Ausblick auf den Canyon ist dort um Welten besser! Und wir vermissen unser Dachzelt. Aber die zwei Nächte Luxus, nicht kochen, nicht spülen und den Kaffee bis fast ans Bett bekommen zwischendurch genießen wir sehr 🙂

Happy New Year!

Quiver Tree Forest

Der Köcherbaum (auf Afrikaans: Kokerboom) ist ausschließlich im südlichen Afrika beheimatet, wo er meistens eher einsam an felsigen Hängen wächst.

Es gibt zwei Köcherbaumwälder in der Nähe von Keetmanshoop. Der eine Park, mit 250 – 300 Quiver Trees, ist offizielles Nationaldenkmal und grenzt an den „Spielplatz der Riesen“. Ursprünglich wollten wir an der angrenzenden Quiver Tree Forest Campsite übernachten, aber auch diesen Plan änderten wir kurzfristig. Als wir die Auffahrt hochfuhren, wurde ich bereits stutzig, als ich ein „Wir haben Cheetahs!“-Schild sah und wir beide spätestens, als wir die meterhohen Zäune warnahmen, die offensichtlich etwas Gefährlicheres als Antilopen in Schach halten sollten. Bevor wir voreilige Schlüssel ziehen und eventuelle Unwahrheiten verbreiten, wollten wir aber doch mal nachfragen. Wie uns der Inhaber sehr ruppig und unfreundlich erklärte, besitzt er mehrere Geparden. Diese seien ihm als Weisen gegeben worden, weil die Mutter gestorben sei, und er zog sie mit der Muttermilch seiner Hunde auf. Okay, spätestens jetzt ist uns klar, dass wir hier ganz schnell weg und auf gar keinen Fall auch nur einen Cent lassen möchten. Dann bietet er uns noch zusätzlich an, dass wir – im Preis inklusive – um 17:00 Uhr sogar der Fütterung beiwohnen dürfen … ein Schulterblick in das Gehege verrät mir, dass das ziemlich sicher keine artgerechte Fütterung ist: Überall liegen Plastik-Spielbälle und anderes Spielzeug herum. Wir lehnen dankend ab und fahren weiter zu einer Empfehlung von Tanja und Armin – die Mesosaurus Fossil Campsite, nur wenige Kilometer weiter.

Warum wir so schnell es geht weg wollten? Weil hier ganz offensichtlich nicht der Schutz und die Erhaltung einer wilden Tierart im Mittelpunkt stehen, sondern wirtschaftliche Gewinne mit wehrlosen Lebewesen. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wurde die Mutter erschossen und ihre Jungen (*und Mädels) genommen, um Touristen anzulocken. Würde es ihm wirklich um Conservation gehen, so hätte er nicht für sehr viel Geld einen Zaun gebaut, der mindestens mehrere Generationen Cheetas in Gefangenschaft überstehen wird, und die Cheetahs in seine offizielle Marketingkampagne integriert. Würde es ihm wirklich um Conservation gehen, so dürften keine Touristen bei der Fütterung im Gehege sein und mit den Tieren spielen (wie wir abends noch von anderen Gästen auf der zweiten Campsite erfahren, die aus dem selben Grund wie wir das Weite suchten). Würde es ihm wirklich um Conservation gehen, so würde er ihr Futter in deren Gehege frei laufen lassen, sodass sie weiterhin jagen und keine pummeligen Hauskatzen werden (was sie leider sind, wie wir beim Wegfahren sehen, weil zwei der Tiere zufällig nah genug für mein Tele-Objektiv am Zaun sitzen). Wir ihr merkt, könnte ich noch kilometerlang über dieses Thema weiterschreiben, aber ich gebe euch noch viel lieber eine einfache Faustregel an die Hand.

Es ist nicht immer offensichtlich erkennbar oder einfach zu sehen und zu wissen, welche Einrichtung wirklich umweltfreundlich ist, aber hier sind drei Zeichen für euch, auf die ihr achten könnt: Wenn eine Einrichtung oder Anlage die Interaktion mit wilden Tieren zulässt (und sogar ermutigt), wenn sie wilde Tiere züchten oder mit ihnen handeln – FINGER WEG! Wenn auch nur eines dieser drei Merkmale zutrifft, hat dieser Ort mit 100%iger Sicherheit nichts mit Conservation zu tun und ihr tut den Tieren weder einen Gefallen noch etwas Gutes. Im Gegenteil.

Wir sind sehr froh über Tanja und Armins Empfehlung und finden uns wenige Kilometer später auf der Mesosaurus Fossil Campsite wieder. Für diese Entscheidung sollen wir auch direkt belohnt werden: Denn hier, ganz ohne zusätzliche Kosten oder Tierzurschaustellung, gibt es sogar einen noch größeren Köcherbaumwald! Mit etwa 5.000 Bäumen ist dieser Wald sogar der mit der höchsten Köcherbaumdichte im ganzen Land! Da kann die andere Campsite nun auch endgültig einpacken.

Das Bushcamp ist sehr spartanisch und inmitten des Waldes gelegen. Durch den Köcherbaumwald und die Steinformationen kann man entweder auf einer gekennzeichneten Strecke mit seinem 4×4 fahren oder, wie wir, spazieren. Die Inhaber bieten zusätzlich eine einstündige Führung durch die Welt der Fossilien an, die sehr gut und interessant sein muss, aber wir leider verschlafen haben.

Kgalagadi Desert

Die Kalahari ist streng genommen keine Wüste, sondern eine Dornstrauch- oder teilweise Trockensavanne. Weil es hier aber doch so viel Sand gibt, wird sie sehr häufig als Wüste bezeichnet. Der Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark ist ein 38.000 km² großer Nationalpark, der sich über Südafrika und Botswana erstreckt, Namibia ist leider (noch) kein Teil davon und mit Zäunen abgeschottet. Aber Teile der Kalahari erstrecken sich über den Osten Namibias und wir hatten die Ehre, sie nach den ersten (und kurz vor den nächsten) Regenschauern dieser Regenzeit zu sehen.

Zwei Nächte verbringen wir (als einzige Gäste) in der Kalahari Game Lodge. Die Farm der Lodge hat einiges an frei lebendem Wildlife zu bieten – unter anderem Kalahari-Löwen! Die Löwen sind allerdings in einem eigenen Teil des Parks, damit sich Gäste frei auf dem Gelände um die Mainlodge bewegen können.

Die Löwen leben frei, sie sind wild und ihr Territorium hat eine Fläche von ca. 500 km². Das Gelände ist groß genug für zwei gesunde Rudel: eines im Norden mit acht Tieren und eines im Süden mit sieben Tieren. Auch ihre Beute läuft frei herum und muss naturgemäß von ihnen gejagt werden. Wer Löwen sehen will, muss Glück haben, denn das Gelände ist groß genug, dass sie ausreichend Platz hätten, sich zu verstecken. Aber wir haben Glück! Und ich sogar richtig viel, denn es sind meine ersten Löwen auf afrikanischem Boden. Schwierig, dieses Gefühl wirklich in Worte zu fassen …

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Diese beiden Ladies sind keineswegs sauer auf uns, sondern gähnen nur:

Aber nicht nur die Löwen sind wunderschön und absolut faszinierend – so faszinierend und schön, dass ich oft genug vergesse Fotos zu machen. (Ich!) Wir sehen kleine Herden von Giraffen, verschiedene Antilopen, Reptilien, Vögel und dank des Regens auch Blüten und Pflanzen.

Unsere Reise neigt sich dem Ende zu und schweren Herzens machen wir uns auf den Weg zurück nach Windhoek. Eine Nacht verbingen wir noch in der Kalahari Anib Lodge (ebenfalls wieder aus der Gondwana Collection), weil der Regen zu stark ist, um im Dachzelt zu schlafen. Schade! Wie gerne hätten wir die Reise wieder im Zelt beendet. Aber das zeigt uns ja nur, dass diese Reise noch lange nicht beendet ist, sondern nur kurzfristig pausiert wird 🙂

10 Kommentare

  • Mehrazin Aiff

    Liebe Bahia,
    Ich bin hin und weg von deiner wundervollen Beschreibung. Viele Orte, die du dieses mal bereits hast, habe ich immer noch nicht gesehen und ich sehne mich danach diese zu erkunden. Viele tolle und beeindruckende Fotos runden deinen Bericht ab. Danke dafür

    • Bahiafox

      Meine Liebe, vielen Dank für Deine Worte 🙂 Ich freue mich schon sehr darauf, wenn Du (und ihr) auch endlich an all diesen schönen Orten wart und wir unsere gemeinsamen Eindrücke austauschen können ♥

  • Tina

    Sehr schöner und interessanter Reisebericht, tolle Fotos, man spürt die Begeisterung und Andys Engagement für Afrika. Vielen Dank dafür und herzliche Grüße Tina.

    • Bahiafox

      Hallo Tina, danke auch Dir für Deine lieben Worte. Es freut mich sehr zu hören, dass ich es schaffen konnte, Andreas‘ und meine Begeisterung in ansteckende Worte zu verfassen. Liebe Grüße, Bahia

  • Manfred Bögle

    Hallo Andreas,
    Ich kann dir zu diesem tollen Reisebericht nur gratulieren. Ich fühlte
    mich fast so, als wäre ich mit dabei gewesen, so interessant hast du die einzelnen Reiseabschnitte beschrieben, ganz zu schweigen von den wunderschönen Bildern die du gemacht hast. Ich glaube du hast deine menschliche und berufliche Stellung in deinem Leben gefunden. Alles, alles Gute.

    • Bahiafox

      Hallo Manfred, danke für Deine lieben Worte 🙂 Auch wenn der Reisebericht und die Fotos beide von mir sind, so hat Andreas eine wesentliche Rolle auf dieser Reise gespielt und ich leite die Glückwünsche zu den wundervollen Eindrücken gerne an ihn weiter. Liebe Grüße, Bahia

    • Andreas

      Hallo Manfred, danke Dir! Aber die Lorbeeren für diesen tollen Reisebericht gehen an Bahia, nicht an mich 🙂 ich hatte nur das Glück mitreisen zu dürfen…beste Grüße

    • Manfred Bögle

      Hallo Bahia,
      Andreas hat mich inzwischen aufgeklärt, dass du diesen tollen Erlebnis Bericht dieser Reise verfasst hast. Nochmals geht mein Lob an dich. Viele Grüße aus Wiesbaden.

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